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Rollstuhlbasketball: Dolphins Trier gastieren bei Roller Bulls Ostbelgien

Rollstuhlbasketball : Dolphins fahren zum Grenzland-Derby

Mit der Partie bei den Roller Bulls St. Vith öffnen die Dolphins Trier drei Tage vor dem Heiligen Abend das letzte Türchen ihres sportlichen Adventskalenders. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge – dem 85:93 gegen die Rhine River Rinos aus Wiesbaden und dem Pokal-Aus gegen die Thuringia Bulls – will das Team um Spielertrainer Dirk Passiwan das Jahr 2019 am heutigen Samstagabend, 19.30 Uhr, beim belgischen Lokalrivalen in St. Vith unbedingt mit einem Erfolg beenden.

Die Rollen sind dabei klar verteilt. Das Team aus den Ardennen empfängt den Gast von der Mosel, der nur knapp 100 Kilometer Anfahrt zu absolvieren hat, als Außenseiter. Nur zwei Punkte stehen auf der Habenseite der Belgier.

Ein Sieg im letzten Spiel des Jahres ist für die Dolphins Pflicht, will man sich als Tabellenfünfter im Paket mit den Konkurrenten aus Rahden, Hannover, Wiesbaden und Hamburg eine möglichst gute Ausgangsposition für die restlichen Rück­runden-Spiele 2020 und den Einzug in die Meisterschafts-Play-Offs verschaffen.

Doch Dolphins-Trainer Dirk Passiwan warnt vor der Fahrt nach Ostbelgien: „Alle Mannschaften haben eine lange und  harte Saison in den Knochen. Das merkt man auch bei uns mit unserem relativ kleinen Kader. Wir müssen noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Es ist mit Sicherheit nicht damit getan, dass wir da mal schnell hinfahren, kurz zwei Punkte abholen und dann wieder nach Hause fahren.“

Dass der Tabellenstand nicht unbedingt ein Indiz für die Leistungsfähigkeit des Gegner sei, hätten die Dolphins selbst erfahren, sagt Passiwan: „Unser knapper Sieg mit nur fünf Punkten Vorsprung vor ein paar Wochen in Zwickau hat gezeigt, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Teams gar nicht so gravierend sind, wenn man einmal die beiden Spitzenreiter ausnimmt.“