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Rudern
Trierer Richard Schmidt im Schongang ins Finale

Plovdiv. Ruder-WM: Der Deutschland-Achter zieht locker in den Endlauf ein.

Der Deutschland-Achter mit dem Trierer Richard Schmidt (Foto: dpa) hat bei der Ruder-Weltmeisterschaft im bulgarischen Plovdiv mit einem klaren Vorlaufsieg das Finale erreicht. Das deutsche Flaggschiff gewann bei wechselnden Windbedingungen vor Italien, den Niederlanden und Rumänien. Der Endlauf ist am Sonntag (12.15 Uhr MESZ).

„Wir waren fast überrascht, wie unbedrängt wir auf den ersten 1000 Metern losfahren konnten“, sagte Schlagmann Hannes Ocik, dessen Team sich auf der ersten Streckenhälfte einen Vorsprung von einer kompletten Bootslänge herausarbeitete. Da war die Vorentscheidung gefallen, und es reichte, den Sieg kräftesparend nach Hause zu fahren.

Das sah auch Bundestrainer Uwe Bender so, der das Rennen von der Tribüne aus auf der Leinwand verfolgte: „Nach dem großen Vorsprung fehlte die Notwendigkeit, mit der letzten Konsequenz noch mehr Gas geben zu müssen.“

Der andere Vorlauf, der kurz vorher gestartet wurde, war viel umkämpfter. Die USA und Australien lieferten sich einen packenden Zweikampf bis zur Ziellinie. Schließlich siegten die US-Amerikaner mit fünf Hundertstelsekunden Vorsprung auf die Australier.