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Salmrohr: FSV fährt ohne Bidon, aber gut vorbereitet zum FCK

Fußball-Oberliga : Salmrohr fährt ohne Bidon, aber gut vorbereitet zum FCK

Fürs Auswärtsspiel des FSV Salmrohr in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar am Sonntag, 15.30 Uhr, beim 1. FC Kaiserslautern II wird es zwar nicht reichen, immerhin kann Julian Bidon inzwischen einigermaßen Entwarnung geben.

„Gerissen ist nichts, aber es ist schon eine starke Oberschenkelzerrung. Fürs Spiel die Woche drauf in Koblenz müsste es normal wieder klappen“, berichtet der 30-jährige offensive Flügelspieler, der am Mittwoch gegen Ende der ersten Hälfte verletzt vom Platz musste und von außen zusah, wie seine Teamkollegen noch die beiden Gegentreffer gegen den FC Karbach kassierten. „Es schien auf ein typisches 0:0-Spiel hinauszulaufen. Mit der Zeit wurde immer klarer: Wer das erste Tor schießt, gewinnt“, weiß der aus Oberleuken im nordwestlichen Saarland stammende Bidon, der im Sommer sechs Jahre nach seinem Wechsel vom FSV zu Eintracht Trier (von dort ging es 2016 nach Luxemburg zu Etzella Ettelbrück) zurück nach Salmrohr kehrte: „Mit Lars Schäfer als Trainer und einer Truppe, in der die Mischung aus Jung und Alt stimmt, kann hier noch mal was entstehen.“

Erfahrene Kräfte wie Bidon sind beim FSV besonders gefragt. „Anfangs tat sich ‚Jule’ noch ein wenig schwer, doch mit der Zeit wurde er immer wichtiger für die Mannschaft“, lässt Coach Schäfer durchblicken. Vor dem Karbach-Spiel traf der in einem Luxemburger Personalbüro arbeitende Bidon sogar in drei Partien je einmal („Ich hatte mir vorgenommen, mir offensiv mehr zuzutrauen.“). Er habe sich zuletzt „super gefühlt“ und bedauere sein Fehlen im Gastspiel bei den sechs Plätze, aber nur zwei Zähler besser notierten kleinen Roten Teufeln, so Bidon.

Sein Trainer sah das Karbach-Spiel als „perfekte Einstimmung auf den FCK II“: Schließlich verfügen auch die Vorderhunsrücker über Tempo, fußballerisches Vermögen und eine hohe Spielintelligenz. In der Mannschaft von Schäfers Kollegen Peter Tretter wirkten zuletzt auch immer wieder Spieler des Drittligakaders mit, allen voran Elias Huth, der auch mal für Hannover 96 in der 2. Bundesliga kickte. Der FSV-Trainer erwartet erneut ein „Spiel, in dem wir nicht viele Chancen haben, diese aber möglich effizient nutzen müssen – im Gegensatz zu Mittwoch“. Der wiedergenesene Max Düpre rückt in die Startelf. Dafür könnte Marcel Giwer von der Innenverteidigung nach rechts rücken und Niklas Lames dann anstelle von Bidon im Mittelfeld agieren.