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Salmrohr: Giwer und der FSV wollen nächsten Coup gegen Koblenz

Fußball-Oberliga : Giwer und der FSV wollen nächsten Coup gegen Koblenz

Eine hartnäckige Erkältung hatte Lars Schäfer, den Trainer des Fußball-Oberligisten FSV Salmrohr, zuletzt heimgesucht. Deshalb musste er sich auch am vergangenen Sonntag beim Duell in Kaiserslautern vom Sportlichen Leiter Karl-Heinz Kieren vertreten lassen, ist aber nun wieder fit und wird sein Team am Sonntag, ab 14 Uhr, im nächsten Auswärtsspiel bei der TuS Koblenz coachen.

Die 1:3-Niederlage gegen den FCK II erlebte Schäfer via Live-Übertragung im Internet: „Es war das erwartete Spiel gegen eine fußballerisch starke Mannschaft. Für uns war aber mehr drin. Wir hatten Phasen, in denen wir noch mehr hätten machen können.“ Damit spielt er vor allem auf den Pfostentreffer von Nico Toppmöller an – das zwischenzeitliche 2:2 lag da in der Luft. Ähnlich sieht es Marcel Giwer (Foto: Fupa/Verein): „Wir haben uns nach dem 0:2-Rückstand zurückgekämpft und eine gute Mentalität gezeigt. Diese Niederlage wirft uns nicht um.“

Der 22-Jährige spielte zuletzt auf der rechten Außenverteidigerposition. Selbst kommt er am liebsten aus dem defensiven, zentralen Mittelfeld, während sein Trainer ihn vor allem für die Innenverteidigung prädestiniert sieht. Nach der monatelangen Corona-Pause habe der in der C-Jugend vom SV Hetzerath nach Salmrohr gewechselte Giwer seine anfänglichen Fitnessprobleme überwunden, sagt Schäfer. „Marcel ist vor allem in den Zweikämpfen stark und noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung.“

Talenten wie ihm, aber auch dem im FCK-Spiel zum ersten Mal von Anfang an aufgebotenen, 20-jährigen Alex Kirsch (bereitete den Treffer von Niklas Lames vor), gehört beim FSV die Zukunft. Doch Anfang des Jahres ist Giwer erst mal für drei Monate weg: Bei der Bundeswehr startet er dann eine Ausbildung zum Sanitäter, ist zunächst fernab der Heimat im Einsatz, ehe er in Cochem arbeitet. Bis dahin will der Defensivspezialist noch so viele Punkte wie möglich mit dem FSV holen.

Nur allzu gerne würden die Salmrohrer an ihren 2:0-Erfolg zu Beginn der vergangenen Saison auf dem Koblenzer Oberwerth anknüpfen. Erst recht unvergessen bleibt der 6:5-Sieg nach Elfmeterschießen des FSV gegen die TuS im Rheinlandpokalfinale 2019.

Jener Salmrohrer, der vor gut einem Jahr mit einem Traumtor in den Winkel die 1:0-Führung erzielte, ist nach überstandenen gesundheitlichen Problemen wieder im Kader. Während Lucas Abend mit ans Deutsche Eck fährt, fallen Gustav Schulz und Michael Dingels (wollen aber beide am Montag wieder ins Training einsteigen) sowie Kai Bernard, Marco Unnerstall, Sebastian Grub und Lucas Lautwein definitiv weiter aus.