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Spochtipedia : Auf den Spuren von Marc Girardelli

Luxemburgs Shorttracker um Trainer Durand träumen von olympischen Medaillen.

Manch einen dürfte es verwundern,  wenn ein Luxemburger über olympische Medaillen bei Winterspielen redet. Schließlich ist das Großherzogtum nicht besonders für seine Wintersportkultur bekannt.

Der Einzige der das Kunststück für das Großherzogtum schaffte, war der alpine Skirennläufer Marc Girardelli mit zwei Silbermedaillen 1992 in Albertville (Super-G, Riesenslalom).

Der gebürtige Österreicher war allerdings wegen Streitigkeiten mit dem österreichischen Verband nach Luxemburg gewechselt.

„Ich arbeite für Medaillen. Profisport bedeutet für mich, Resultate zu liefern. Ich bin nicht hierhergekommen, um an Olympia teilzunehmen. Ich will zeigen, dass man auch mit einer kleinen Nation Erfolg haben kann“, erklärt Gregory Durand, der aktuelle Trainer der Shorttrackmannschaft Luxemburgs.

Die Resultate der vergangenen Jahre geben dem Franzosen recht. Luxemburg hat sich in der Shorttrack-Welt einen Namen gemacht und mit den talentierten Nachwuchsskatern bereits internationale Erfolge feiern dürfen.

Trainer Durand war bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City als Aktiver für Frankreich am Start.

Nach seiner Karriere arbeitete er als Trainer der russischen und französischen Mannschaft. „In Luxemburg hat man mir versprochen, dass ich arbeiten könnte, wie ich es wollte. Das hat in den anderen Ländern nicht gepasst. Ich bin mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden und wir können uns auf die Zukunft freuen“, glaubt der erfahrene Trainer.

Begleitet wird der Franzose von der ehemaligen russischen Shorttrackerin Ekaterina Baranok. Die 26-Jährige war 2014 noch Teil der russischen Delegation bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi.

Was die Zielsetzung betrifft, sind sich Trainer und Sportler zumindest einig. „Klar, mein Ziel ist eine Medaille bei Olympischen Spielen“, sagt Peter Murphy.

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