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Spendenaktion: Eintracht Trier - Das Herz kann angebracht werden

Spendenaktion : Eintracht Trier: Das Herz kann angebracht werden

SVE schließt Spendenaktion offiziell ab. Große Freude bei Nestwärme e.V.

Dass in der Corona-Krise starke Zeichen der Solidarität gesetzt werden, hat die Spendenaktion „Herzenfüllen“ von Eintracht Trier gezeigt. Fans des Fußball-Oberligisten konnten Unterstützertickets zum Preis von 19,05 Euro kaufen und sich mit einem Foto in einem großen Herz verewigen lassen. Mit dem Geld werden die coroanbedingten Einnahme-Ausfälle des SVE abgemildert.

Der Club dachte aber nicht nur an sich. Fünf Euro des Ticketpreises gehen als Spende an Nestwärme e.V.. Die Aktion wurde ein Erfolg. Die Zahl von 1905 Kartenkäufer (angelehnt an das SVE-Gründungsjahr) wurde erreicht (der TV berichtete).

Im Rahmen des jüngsten Eintracht-Heimspiels gegen die TuS Koblenz wurde die Aktion nun offiziell abgeschlossen. Der SVE überreichte Petra Moske, Vorsitzende des Nestwärme e.V., 9700 Euro. „Wir waren sehr glücklich und überrascht von der Aktion der Eintracht. Das Geld kommt der Errichtung eines Jugendhospiz für die Region Trier zugute“, sagte Moske.

Eine bleibende Erinnerung an die Aktion wird ein großes Herz sein, in dem sich knapp 300 Spender mit einem Porträtfoto verewigt haben. Eine 1,20 Meter mal zwei Meter große Wand mit dem Herz wird am Jugendplatz auf dem Moselstadiongelände angebracht.

Laut Eintracht-Geschäftsstellenleiter Björn Berens soll der Kontakt zu Nestwärme gepflegt werden: „Wir tauschen uns mit dem Nestwärme e.V. weiter aus. Von der Eintracht und dem Umfeld ist es ein tolles Zeichen, immer auch an andere zu denken und an Organisationen, die dringend Geld brauchen. Das Herz hat dabei eine super Symbolik und wird dafür sorgen, dass die Spendenaktion noch lange in Erinnerung bleibt.“

Mit dem organisatorischen Ablauf beim Oberliga-Heimspiel gegen die TuS Koblenz ist die Eintracht weitgehend zufrieden. Dank einer von der Stadt Trier erteilten Sondergenehmigung durften unter Wahrung der Corona-Regeln 1500 Besucher ins Moselstadion. SVE-Geschäftsstellenleiter Björn Berens: „Es gibt noch Verbesserungspotenzial. Nicht alle Zuschauer hatten ihre nummerierten Plätze wie gewünscht eingenommen. Aber im Großen und Ganzen wurden die Abstände eingehalten und Masken getragen. Auch die Nachverfolgung von Infektionsketten wäre im Fall der Fälle gewährleistet.“