Splitter zum Trierer Stadtlauf

Leichtathletik : Splitter zum Trierer Stadtlauf

Deutsch-französische Freundschaft: Der Trierer Stadtlauf fördert die deutsch-französische Freundschaft. Die Laufveranstaltung war auch diesmal das Ziel der Ausdauersportler aus Föhrens Partnerstadt Monéteau.

„Wir kommen seit 26 Jahren. Es ist einfach toll“, sagt Daniel Crene. Dass die Franzosen mit der Halbmarathon-Dritten Nathalie Tavernier auch eine Läuferin auf dem Siegerpodest hatten, freute  den Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins natürlich besonders. Und nicht nur das: Wenn man bedenkt, dass Tavernier 53 Jahre alt ist, ist ihre bei den hohen Temperaturen erzielte Zeit von 1:25,04 Stunden wohl die Tagesbestleistung aller Stadtlaufteilnehmer.

SWT-Firmenlauf: 584 Läufer von mehr als 70 Unternehmen und Vereinen kamen beim SWT-Firmenlauf ins Ziel. Der begehrte Wanderpokal für die  schnellste Firma blieb diesmal in Trier bei JTI. Mit einer Gesamtzeit von 1:08,27 Stunden setzten sich Sebastian Schuster, Markus Dreher und Gerd Feiten gegen die Mannschaft von Parts Europe GmbH (1:12,44) und das Team des Namenssponsors Stadtwerke Trier (1:13,08) durch. Die teilnehmerstärkste Firma war die Trierer Kita gGmbH mit 69 Beschäftigten im Ziel. Neben dem sportlichen Ehrgeiz war vor allem der Gemeinschaftsgedanke wichtig. Mancher Läufer startete trotz Hitze und des im Vergleich zu den vergangenen Jahren engeren Zeitplans sogar erst über zehn Kilometer und dann noch einmal auf der 5,4-Kilometer-Strecke. Das funktionierte nicht immer wie geplant, berichtete der Trierer Michael Düro lachend: „Ich bin erst die zehn Kilometer gelaufen und wollte dann noch beim Firmenlauf mit einem Freund absolvieren. Als ich kam, waren die aber schon losgelaufen – und eingeholt bekommen habe ich die dann nicht mehr.“

Stadtlauf-Dauerläufer: Otto Brommenschenkel lief bisher alle 36 Mal beim Trierer Stadtlauf mit. In den ersten Jahren auf der 20-Kilometer-Distanz (1985/86) oder über die Halbmarathon-Distanz (21,1 Kilometer), zuletzt aber über zehn Kilometer. 57:31 Minuten benötigte er für die Strecke. Auch Wilfried Hermesdorf (TG Konz), der Trierer Herbert Thielen, Markus Merten (Verein Trierisch), Niko Mohr (Silvesterlauf Trier), Jürgen Breiling (LT Schweich), Klaus Heinz aus Bergweiler, Jürgen Heinze (Spiridon Hochwald), Jack Haberkorn (Polizei-SV Trier), Roger Müggenburg (Trier), Rolf Dietrich (LG Maifeld-Pellenz) und Frank Adolph (PSV Trier) waren bei allen Stadtläufen dabei.

Es war schon heißer: Auch wenn nicht bei allen Trierer Stadtläufen am Start, kann sich Heidi Schneider an noch heißere Rennen als bei der 36. Auflage erinnern. „Beim Halbmarathon sind wir schon mal richtig in die Mittagshitze reingekommen“, erzählt die ehemalige Senioren-Europameisterin vom FSV Ralingen, die in der Altersklasse W 60 in 50:04 Minuten über zehn Kilometer siegte. (teu)

Mehr von Volksfreund