Sportlerehrung der Stadt Trier mit sportlichem Karl Marx

Sportlerehrung : Ehrung mit sportlichem Karl Marx

Die Stadt Trier und der Stadtsportverband haben erfolgreiche Sportler sowie langjährige Ehrenamtler ausgezeichnet. Und sie vergaben zum letzten Mal den Jugendförderpreis.

Karl Marx ist wohl Triers berühmtester Sohn und Ruder-Olympiasieger Richard Schmidt der erfolgreichste Sportler aus Deutschlands ältester Stadt. Während der Begründer des Kommunismus in sportlichem Outfit vor Mosel und Porta Nigra als Karikatur des Trierer Künstlers Roland Grundheber bei der Trierer Sportlerehrung vor Ort weilte, konnte der Athlet des RV Treviris Trier nur aus dem Trainingslager grüßen. Eine Weltmeisterschaft und damit verbunden die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio steht bei Schmidt im Fokus. „Wir haben viele Sportler, die auch sportlich unterwegs sind“, entschuldigte Björn Pazen bei seiner kurzweiligen Moderation die fehlenden Athleten.

Zu ihnen zählte auch Hindernislauf-Europameisterin Gesa Krause (Silvesterlauf Trier), die im Trainingslager in Südafrika weilt. Aber auch ohne die Sportler, die durch Trainingslager oder Wettkämpfe (Triathlet Jens Roth) in der Ferne verhindert waren, hatten Triers Bürgermeisterin  Elvira Garbes und der Vorsitzende des Stadtsportverbands, Marco Marzi, jede Menge Hände zu schütteln. „Das ist ein Tag, der zeigt, wie vielfältig unser Sport in der Breite und an der Spitze ist“, freute sich Marzi. Außer Leichtathleten und Ruderern wurden Tischtennisspieler, Kampfsportler (Karate und Taekwondo), Kegler, Dua- und Triathleten, Gewichtheber, Radsportler, Schwimmer und Wasserspringer auf die Bühne gerufen.

Dazu kamen die sogenannten Altsportler und Ehrenamtliche über 60 Jahre, die sich langjährig in Trierer Vereinen engagieren. „Das soll keine Ehrung zum Abschied sein“, betonte Marzi. „Das Ehrenamt ist die Grundlage, um sportliche Leistungen zu bringen und Veranstaltungen durchzuführen. Da muss man Herzblut reinstecken und viel Zeit investieren“, sagte Garbes.

Zum letzten Mal vergab der Stadtsportverband den Jugendförderpreis in der bisherigen Form. „Der Topf ist leider geleert. Wir werden eine andere Ausschreibung durchführen, aber auf jeden Fall einen Preis ausschreiben“, versprach Stadtsportverbands-Vorstandsmitglied Werner Gorges.

Geehrte:

Spitzensportler: Gehörlosen-Sportverein Trier: Sophia Reis, Felix Neu, Marco Daniel, Eric Wagner (alle Tischtennis) Karate & Sportverein Trier: Robin Winters, Luke Beer, Sarah-Lina Mimouni, Albert Heinz, Sophia Graf; Sportkegler-Verein Trier: Jürgen Reinert, Engelbert Poth, Peter Clemens, Hans-Jürgen Föhr, Daniel Klink, Luca Wolter, Jerry Welter, Luca Ourth, Melven Olsem, Klaus Schmitt, Alba Große Boymann, Georg Lorenz; Post-Sportverein Trier:  Peter Schermann, Marc Pschebizin, Tim Dülfer, Jens Roth, Andreas Theobald, Tim Dülfer, (alle Duathlon, Triathlon); Karin Udelhoven, Bianca Brachmann, Annika Gäb, Nicoll Richter, Katharina Fleer, Melanie Schröter, Dr. Jochen Staebel, Mareike Metz (alle Leichtathletik), Mateo Terres, Marina Terres (beide Sportschützen), Maike Hausberger (Para-Leichtathletik), Jessica Rau, Sabrina Pütz (beide Taekwondo), Engel Mathias Koch (Schwimmen); TG Trier: Alfred Wahlen, Bernd Schumacher (beide Leichtathletik); Silvesterlauf Trier: Gesa Felicitas Krause; RV Treviris Trier: Richard Schmidt, Caroline Meyer, Annika Elsen, Katharina Bauer, Lätizia Loch, Matthias Woitok, Alexandre Schalburg, Christoph Krüger, Gabriel Schröder, Frederic Kiessler; Schwimmsportverein Trier: Lena-Emily Schmitt (Wasserspringen), Jule Radeck, Kai Bässler, Jutta Kratz (alle Schwimmen); Kylltalheber Ehrang: Ole Oettel, Mathias Etten, Frank Millen; DJK/MJC Trier: Juliane Mindermann (Einradsport)

Altsportler-Ehrung durch die Stadt Trier: Johann Burger, Alfons Marxen, Hans Dieter Keil, Winfried May (alle TSG Trier-Biewer), Rolf Hartmann (TTC Gelb-Rot Trier), Hermann-Josef Franz (SV Ehrang), Jörg Elsen (TSC 1897 Pfalzel), Dieter Kinzig (SV Trier-Irsch), Uta Wolf (Turngesellschaft Trier 1880), Elfie Schwarz, Herbert Schwarz (beide FSV Trier-Tarforst), Dr. Bert Hofmann (Trimmelter SV); Jugendförderpreis: 1. Platz (350 Euro): FSV Tarforst, Abteilung Badminton, 2. Platz (250 Euro): VfL Trier, 3. Platz (200 Euro): Post-Sportverein Trier, Abteilung Hockey, 4. Platz (150 Euro): SV Trier-Irsch

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