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„Sterne des Sports“: Endspurt für den „Breitensport-Oscar“

Vereinswettbewerb „Sterne des Sports“ : Endspurt für den „Breitensport-Oscar“

Noch bis 30. Juni können sich Clubs bewerben – und Preisgelder für besondere Projekte gewinnen.

Noch bis zum 30. Juni können sich alle Vereine aus der Region für den „Oscar des Breitensports“ bewerben, dann ist Anmeldeschluss für den Wettbewerb „Sterne des Sports“, den der DOSB und die Volks- und Raiffeisenbanken seit 2004 gemeinsam veranstalten. Das Spektrum der Bewerbungen und Siegerprojekte war in den vergangenen Jahren vielschichtig: vom Mehr-Generationen-Projekt als Antwort auf den demografischen Wandel, über einen „Tischtennisbus“, der Einsatz für Integration oder Inklusion, Sport und Umweltschutz, Sportgruppen zum Beispiel für Brustkrebspatientinnen oder  ganz einfach der Wechsel vom Fußballverein zum Mehrsparten-Klub, um gerade auf dem Land zukunftsfähig zu bleiben.

Aber natürlich können sich Vereine auch ganz aktuell mit jenen Projekten bewerben, die während der Pandemie entstanden sind: der Einkaufsservice für ältere Menschen, Onlinetraining, um fit zu bleiben oder spezielle Maßnahmen, um dem Mitgliederschwund entgegenzuwirken. Solche Aktionen, Projekte und Initiativen sind wie geschaffen, um sich für den Vereinswettbewerb „Sterne des Sports“ zu bewerben, denn dort geht es um das besondere soziale und gesellschaftliche Engagement von Sportvereinen.

Es muss natürlich kein „Corona-Projekt“ sein, um erfolgreich zu sein, auch die Größe eines Vereins ist bei den „Sternen des Sports“ egal. Das zeigt das Beispiel des im Vorjahr erfolgreichsten Vereins aus der Region, dem FC Kirchweiler aus dem Kreis Vulkaneifel. In der Eifel wurden das Projekt „Initiative 2025“ Regionalsieger, bei der Landessiegerehrung wurde der kleine Verein mit einem „Kleinen Stern in Silber“ ausgezeichnet worden.

Und selbst, wer sich jetzt erst dafür entscheidet, seinen Verein anzumelden, ist noch nicht zu spät dran, denn die Bewerbung für den Wettbewerb ist einfach - und läuft komplett digital ab. Das Online-Formular gibt es auf den jeweiligen Webseiten der teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie unter www.sterne-des-sports.de/vereine/bewerbung.

Schon auf lokaler Ebene erhält der Sieger neben dem „großen Stern in Bronze“ 1500 Euro Preisgeld, der Zweite 1000 Euro und der Drittplatzierte 500 Euro. Daneben schütten die Volks- und Raiffeisenbanken Anerkennungsprämien unter den Teilnehmern aus. Im Sommer werden hochkarätig besetzte Jurys die Einsendungen bewerten. Dazu zählen zum Beispiel der langjährige Fußballtorwart und Trainer  Jürgen Roth-Lebenstedt, der mehrfache deutsche Cross-Triathlon-Meister Jens Roth, der deutsche Senioren-Hochsprung-Meister Hans-Theo Nieder oder die Paralympics-Siegerin und Rollstuhlbasketballerin Marina Mohnen.