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Südwest-Ruderelite trifft sich auf der Mosel bei Trier

Rudern : Südwest-Ruderelite trifft sich in Trier

Die WM-Bronzemedaillengewinnerin Eva Hohoff beschließt bei den Südwestdeutschen Ruder-Meisterschaften in Trier die nacholympische Saison.

(teu) Zum sechsten Mal in Folge treffen sich am ersten Oktober-Wochenende (1./2.10.) die rheinland-pfälzischen und saarländischen Ruderer zum Saisonabschluss in Trier. Der RV Treviris Trier (RVT) richtet seit 2017 auch durch Corona nicht unterbrochen die Südwestdeutschen Meisterschaften auf dem Oberstau der Mosel vor dem Schloss Monaise aus. 261 Sportler aus 18 Vereinen haben gemeldet. Mehr als 700 Mal werden sie in die Boote vom Einer bis zum imposanten Achter steigen, um sich für die Titel zu bewerben.

Prominenteste Teilnehmerin ist Eva Hohoff. Die Ludwigshafenerin hatte bei den Weltmeisterschaften im tschechischen Racice vor einer Woche im Leichtgewichts-Doppelzweier zusammen mit Sophia Wolf (Würzburg) als Drittplatzierte eine von fünf Medaillen für den Deutschen Ruder-Verband gewonnen. Hohoff ist für für die 1000-Meter-Rennen am Samstag im Leichtgewichts-Einer (12.48 Uhr) und -Doppelzweier (14.39 Uhr) gemeldet. Sonntags auf der 500-Meter-Sprintdistanz rudert sie unter anderem zusammen mit den U-23-WM-Teilnehmerinnen Annika Elsen und Katharina Bauer im Achter (10.42 Uhr) und Doppelvierer (13.50 Uhr, außer Hohoff, Bauer und Elsen mit Lea Müller-Ruchholtz (ebenfalls Treviris)).

„Bei den Junioren treffen sich die Besten aus dem Land“, freut sich der rheinland-pfälzische Landestrainer Benedikt Schwarz. Vom Ausrichterclub ist beispielsweise U-23-Europameisterschafts-Teilnehmer Valentin Wiering im Doppelzweier zusammen mit Treviris-Vereinskamerad Johann Kleis (Samstag, 17.13 Uhr) und im Vierer (Sonntag, 10.26 Uhr) gemeldet. Greta Pohl, die im Sommer den Bundeswettbewerb bei den 13-Jährigen, die inoffizielle Deutsche Meisterschaft, gewann, führt das elfköpfige Aufgebot des Bernkasteler Rudervereins (BRV) an. Beim jüngsten Nachwuchs gebe es im Einer große Teilnehmerfelder mit mehreren Vorläufen, freut sich Landestrainer Schwarz. Für die Kinder und Jugendlichen, die erst in diesem Jahr mit dem leistungssportlichen Rudern begonnen habe, bringe die Herbstregatta vor den langen Wintermonaten oft noch einmal ein Motivationsschub, wenn sie sehen, wie sie sich in den Sommermonaten gegenüber den Frühjahrsregatten verbessert haben.

Bei der Trierer Herbstregatta, die in die Südwestdeutschen Titelkämpfe integriert ist, bietet der RV Treviris Trier aber den breitensportlich orientierten Ruderern Möglichkeiten, sich in einem Rennen mit anderen zu messen. So gibt es Familien-, Mixed- und Studenten-Wettbewerbe. Die Regatta beginnt am Samstag (1.10.) mit den Vorläufen über 1000 Meter (Finals ab 12 Uhr). Der letzte Start ist für 17.19 Uhr vorgesehen. Das erste Rennen am Sonntag (2.10.) ist bereits für 8.20 Uhr geplant. Höhepunkt bilden die Achter und Doppelvierer ab 13.45 Uhr.