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Tennis: TVGG Igel setzt in der Regionalliga 30 ein Ausrufezeichen

Tennis: : TVGG Igel: Neue Liga, alter Erfolg

Akklimatisierungsprobleme in der höchsten deutschen Spielklasse? Nicht bei der TVGG Igel. Die Tennisdamen haben in der Regionalliga der Über-30-Jährigen mit einem Heimsieg zum Start direkt mal ein Ausrufezeichen gesetzt.

Wie gut ist der bislang unbekannte Gegner? Wie ist die eigene Form? Der erste Spieltag einer neuen Saison ist stets mit Fragezeichen verbunden. Nach der ersten Begegnung gegen den TC Konstanz können die Tennisdamen der TVGG Igel sagen: Wir sind konkurrenzfähig in der höchsten deutschen Spielklasse in unserem Bereich.

Nach dem souveränen Aufstieg in die Regionalliga Süd-West der Altersklasse 30 machen die Moselanerinnen da weiter, wo sie aufgehört haben. Gegen das Team vom Bodensee gewann Igel mit 5:4. „Wir sind extrem froh, dass wir uns in die neue Liga so gut reinbeißen und mithalten können“, sagt die TVGG-Mannschaftsführerin Constanze Maldener.

Zwei Vorteile für die Moselanerinnen: Zum einen ist der Kader weitgehend zusammengeblieben, zum anderen konnte trotz Corona über den Winter hinweg durchtrainiert werden. Maldener: „Es gibt uns ein gutes Gefühl, körperlich und spielerisch auf der Höhe sein zu können. Wir sind alle fit.“

In der Regionalliga warten auf Igel fünf weitere Gegner: der TC Waiblingen und der TC Schönberg aus Baden-Württemberg sowie Eintracht Frankfurt, der FTC Palmengarten (ebenfalls aus der Mainmetropole) und der TC Diedenbergen aus Hessen. Da gegen jede Mannschaft nur einmal und nicht in Hin- und Rückspiel gespielt wird, musste man auch bei der Spielplangestaltung etwas Glück haben. Maldener: „Wir sind ganz zufrieden, wir müssen nur zu einem Spiel nach Baden-Württemberg reisen.“ Wobei auch das Freude bereiten wird. Maldener: „So ein längerer Mannschaftsausflug ist auch ganz schön ...“

Igel strebt den Klassenerhalt an. Maldener: „Wir wollen unter die Top fünf kommen. Das wäre ein Riesending.“ Der erste Schritt ist getan.