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Tennnis: Medenrunde 2020 - Saisonstart mit Doppel

Tennis : Medenrunde 2020: Saisonstart mit Doppel

Große Erleichterung bei den Tennisverbänden im Land. Die Behörden geben Grünes Licht für das volle Programm. So kann ab dem Wochenende aufgeschlagen werden.

Lange Zeit mussten die Tennisspieler der Region zittern, doch nun ist klar: Die Medenrunde 2020 kann beginnen. Am kommenden Wochenende startet der Spielbetrieb unter Berücksichtigung der Hygienepläne des Landes Rheinland-Pfalz.

Sportlich ausschlaggebend für die Einhaltung des geplanten Starttermins ist die Erlaubnis für das Doppel.

Nachdem bislang nur einzelne Gesundheitsämter in den Kreisen eine Erlaubnis erteilt und andere bis zuletzt das Doppelspielen untersagt hatten, teilte nun das Gesundheitsministerium des Landes Rheinland-Pfalz mit, dass Doppel flächendeckend im gesamten Bundesland auch im Wettkampfbetrieb erlaubt sind.

Die Entscheidung sorgte beim Tennisverband Rheinland für große Erleichterung. „Lange Zeit war die Situation unklar und nervenaufreibend, da es keine einheitliche Bestimmung gab. Wir haben täglich unter dem Vorsitz des Tennisverbands Rheinland-Pfalz, der im Austausch mit den Behörden stand, auf eine Entscheidung auf Landesebene gewartet und diese zum Glück nun endlich auch erhalten. Uns fällt ein großer Stein vom Herzen, und wir sind froh, bereits am Wochenende wie geplant tatsächlich starten zu können“, sagte der Geschäftsführer des Tennisverbands Rheinland Lothar Markus. Er ergänzte: „Wir hatten uns aufgrund der Kürze der Zeit natürlich schon mit möglichen Alternativen beschäftigt. Entweder hätten wir die gesamte Saison ohne Doppel bestreiten müssen oder wir hätten den ersten Spieltag verlegt. Beides wäre sicherlich alles andere als optimal gewesen. Eine Zwischenlösung ohne Doppel am ersten Spieltag und mit Doppel bei den darauffolgenden Spieltagen war keine Option.“

Anders als zunächst befürchtet, gab es für den Tennisverband Rheinland bei den Anmeldungen zur so genannten Übergangssaison, die ohne Auf- und Abstieg gespielt wird, ebenfalls erfreuliche Nachrichten. Mit knapp 1050 Mannschaftsmeldungen nehmen 60 Prozent der Teams, die schon vor der Corona-Krise gemeldet hatten, nun auch an der Übergangssaison teil. Für Markus eine Bestätigung, dass der Verband, trotz im Vorfeld aufkommender Kritik vieles richtig gemacht hat. „Es haben deutlich mehr Mannschaften gemeldet, als wir im Vorfeld angenommen hatten. Diese Tatsache zeigt uns, dass viele Vereine wieder auf Wettkampfebene spielen wollen.“