Tischtennis: Die Verbände Rheinland und Rheinhessen fusionieren

Tischtennis : Aus zwei mach eins: Rheinland und Rheinhessen fusionieren

Warum die Verbände ab dem 1. Januar 2020 gemeinsame Sache machen.

Einmütig hoben die Delegierten des außerordentlichen Verbandstags des Tischtennisverbands Rheinland (TTVR) ihre grünen Karten in die Luft. „Damit kann ich feststellen, dass die Verschmelzung einstimmig angenommen ist“, sagte TTVR-Präsident Felix Heinemann. Ab dem 1. Januar 2020 gehen das Rheinland und Rheinhessen gemeinsame Wege. Der TTVR nimmt die Rheinhessen auf, der neue Verband trägt den Namen Tischtennisverband Rheinland/Rheinhessen. Einstimmig wurde auch die neue Satzung angenommen.

Zuvor hatte schon der andere Fusionspartner den Weg frei gemacht. „Die Verschmelzung ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Ziel muss aber weiterhin die Zusammenführung der gesamten rheinland-pfälzischen Tischtennisfamilie sein“, sagte Markus Baisch, Präsident des Verbands Rheinhessen. Sein Ziel: Auch der pfälzische Verband soll unters Dach des neuen Großverbands. Baisch hob die Notwendigkeit hervor, einen Negativtrend in der Mitgliederentwicklung zu stoppen. „Wir wollen Synergieeffekte erzielen, um Ressourcen für die Sportentwicklung freizusetzen“, sagte er.

Die Rheinländer nutzten ihren Verbandstag auch, um Funktionäre und Mitarbeiter auszuzeichnen.

Heinemann überreichte Stefan Seufert (TTC Winnen), Berndt Späth (TuS Monzingen) und Ingo Terschanski (SG Sinzig/Ehlingen) den TTVR-Ehrenteller. Patrick Aicher (SSV Hattert) sowie Anja Becker (TuS Rheinböllen) erhielten die Ehrenmedaille. Franz Homscheid, Geschäftsführer des Verbands, wurde die Goldene DTTB-Ehrennadel zuteil. „Franz ist ein Kümmerer. Er war immer präsent. Er war ein Glücksfall für unseren Verband“, hatte TTVR-Ehrenpräsident Heinz-Alfred Fuchs in seiner Laudatio hervorgehoben.

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