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Torschützin des Monats Meike Frank wechselt zur HSG Wittlich

Frauenhandball : Torschützin des Monats Meike Frank wechselt zur HSG Wittlich

Die Allrounderin kommt von der HSG Hunsrück und will sich in der 3. Liga weiterentwickeln.

Die HSG Wittlich vermeldet mit Meike Frank eine weitere Kader-Verstärkung für die kommende Drittliga-Saison. Die 26-Jährige kommt vom Oberligisten HSG Hunsrück zum Aufsteiger. Frank steht als Torschützin des Monats Dezember 2019 derzeit mit einem Treffer zur Wahl zum bundesweiten Tor der Saison 2020/21, die von der Handball-Bundesliga (HBL) ausgerichtet wird (der TV berichtete). Die Abstimmung geht noch bis 15. Mai, mit aktuell zwölf Prozent der Stimmen liegt Frank auf Rang drei unter den fünf Nominierten (mehr unter www.liquimoly­-hbl.de/de/s/tor-des-­monats/).

„Wir freuen uns, mit Meike Frank eine talentierte Spielerin der Region in unserem Team begrüßen zu dürfen, die mit uns gemeinsam die Herausforderung 3. Liga angehen möchte. Meike ist eine schnelle und sprungstarke Spielerin, die ihre Stärken sowohl in der Abwehr und im Gegenstoß als auch auf der Linksaußen-Position im Angriff hat.  Auch menschlich wird sie in unser bestehendes Team passen“, ist HSG-Trainer Thomas Feilen überzeugt.

Meike Frank kommentiert ihren Wechsel mit gemischten Gefühlen: „Ich hoffe, dass ich mich durch diese sportliche Entscheidung weiterentwickeln werde. Trotz der einmaligen Möglichkeit, durch den Wechsel höherklassig spielen zu können, fiel mir die Entscheidung nicht leicht. Die HSG Hunsrück ist mein Heimatverein. Meine Großeltern haben mitgeholfen die Hirtenfeldhalle zu errichten. Meine Eltern, meine Schwester und meine Cousinen haben alle in dieser Halle gespielt, und auch außerhalb der Verwandtschaftsbeziehungen ist die HSG Hunsrück eine große Familie für mich. Dabei wurden wir immer von unseren großartigen Fans unterstützt, die die Hirtenfeldhalle in einen Hexenkessel verwandeln.“

Integrationsprobleme bei der HSG Wittlich sieht Frank nicht auf sich zukommen: „Meine neuen Mitspielerinnen sind mir aus den vielen vergangenen Derbys und der einen oder anderen ,dritten Halbzeit’ schon bekannt. Mit vielen habe ich auch schon zusammengespielt, so dass ich Helen Schieke zu einer meiner besten Freundinnen zählen darf. Daher bin ich optimistisch, dass wir uns auf und neben dem Platz schnell einspielen werden.“