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Trainer Uwe Moske verlässt die Fortuna Saarburg

Handball : Trainer Uwe Moske verlässt die Fortuna

Handball-Rheinlandligen: Warum sich Saarburg einen neuen Übungsleiter suchen muss – DJK/MJC Trier und das Torwartproblem.

Während Trainer Uwe Moske in Saarburg aufhört, wissen sie bei der Fortuna noch nicht, ob sie  in der Rheinlandliga antreten. Auf eine Mischung aus Erfahrung und Nachwuchs setzt Frauen-Rheinlandligist DJK/MJC Trier. Einige Wechsel bahnen sich beim Trierer Ligakonkurrenten HSG Hunsrück II an. Hier ein Überblick auf die Entwicklungen in den Teams:

Rheinlandliga Männer: Nach drei Jahren endete die Zusammenarbeit von Trainer Uwe Moske beim TuS Fortuna Saarburg: „Der Vertrag ist aufgelöst, und ich stehe mit einigen Vereinen in konkreten Verhandlungen.“ Vor allem die personelle Situation des Rheinlandligisten scheint ein Hauptgrund dafür gewesen zu sein, dass Moske seinen Kontrakt in Saarburg nicht verlängern wollte. Insbesondere bei den Auswärtsspielen fiel es dem verantwortlichen Coach zuletzt oft schwer, Akteure zu bewegen, die Fahrt mit anzutreten. Kaum vereinbaren ließen sich berufliche und private Termine wichtiger Spieler. Am Ende war Moske dieses Szenario leid. Wie es in Saarburg weiter geht, soll sich demnächst klären. „Wir sind mit einigen Trainern in Verhandlungen, wissen aber noch nicht, ob wir im kommenden Jahr in der Rheinlandliga antreten werden“, sagt  Abteilungsleiter Joachim Schmitt.

Rheinlandliga Frauen: „Mit den entsprechenden Trainingsplänen habe ich meine Spielerinnen in den letzten Wochen bei Laune gehalten. Bis zuletzt haben wir gehofft, dass die Saison doch noch zu Ende gespielt wird und wir Welling im Kampf um den Titel ärgern können. Die Spielerinnen haben gut mitgezogen, doch jetzt ist die Saison offiziell rum“, sagt Trainerin Esther Herrmann von der DJK/MJC Trier.

Nicht mehr dem Kader gehören Alicia Natter und Torfrau Margareta Müller an, die ihre Karriere beendet haben. Zudem hatte bereits Routinier Franzi Garcia Almendaris ihren Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen bekanntgegeben. Gerade auf der Torwartposition haben die Triererinnen ein Problem. Doch dies will der Verein über eine noch engere Kooperation mit der A-Jugend lösen und setzte hier vor allem auf Torfrau Jette Martin. Dazu soll im Oktober studienbedingt eine Torfrau aus dem Berliner Raum stoßen, die über Erfahrungen in der A-Jugend Bundesliga verfügt. „Im Feld sind wir gut aufgestellt, zumal sich unsere Leistungsträger Vivi Steil und Kaddy Irsch entschieden haben, hier zu bleiben und nicht das Angebot eines höherklassigen Vereins aus der Region anzunehmen“, sagt Trainerin Herrmann. Man setze auf die Jugend, ziehen die Spielerinnen komplett hoch und werde sie behutsam weiter aufbauen.

Bei der HSG Hunsrück II wird Trainer Korab Mulliqi eine weitere Saison die Verantwortung für die Rheinlandliga-Damen tragen. Doch bedingt durch die vielen personellen Veränderungen im RPS-Liga Team der Hunsrücker werden wohl vier bis fünf Spielerinnen des Rheinlandligateams die komplette Vorbereitung in der ersten Garnitur mitmachen. Erst nach Abschluss der Vorbereitung wird sich wohl zeigen, wer dann dauerhaft aufrückt. Personell verstärken wird Mulliqi seine Mannschaft mit den A-Jugendlichen aus den eigenen Reihen. Für den HSG-Coach beginnt in absehbarer Zeit die Saisonvorbereitung, doch bereits jetzt ist sich er davon überzeugt: „Unsere Mannschaft wird sicherlich nicht so stark wie letzte Saison sein. Wir bauen ein komplett neues Team auf und sehen uns künftig im Mittelfeld der Liga.“