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Trier: Für einen Gladiator ist Heiligabend ein Tag wie jeder andere

Basketball : Für einen Gladiator ist Heiligabend ein Tag wie jeder andere

Wegen des engen Terminkalenders der 2. Basketball-Bundesliga müssen sich Triers Korbjäger an Weihnachten einschränken. Radoslav Pekovic nimmt’s sehr gelassen hin.

Im Rahmen des engen Terminkalenders bleibt den Zweitliga-Basketballern der Gladiators Trier keine Verschnaufpause – und schon gar keine Zeit für einen Weihnachtsurlaub bei den Familien: Nach dem Auswärtsspiel am Donnerstagabend in Leverkusen geht es bereits am Sonntag, 17 Uhr, mit dem Heimspiel gegen den VfL Bochum weiter. Nach der neuesten Corona-Landesverordnung muss die Partie in der Arena indes ohne Zuschauer stattfinden (TV berichtete). Fans können übers Internet live dabei sein: Die Partie wird kostenlos auf sportdeutschland.tv übertragen.

Wenigstens Gladiators-Kapitän Thoma Grün aus Luxemburg und Jonathan Almstedt aus dem benachbarten Saarland haben das Privileg, an Weihnachten nach Hause fahren zu können. Auch Jonas Grof kann mit seiner Familie in Hagen Heiligabend feiern. Für die anderen Akteure ist die Zeit zu knapp bemessen, um zu ihren Lieben zu fahren. Der TV hat sich bei den Gladiatoren umgehört, wie sie das Weihnachtsfest fernab der Heimat feiern.

Brody Clarke bedauert, dass er nicht nach Hause fahren kann, „aber Basketball ist mein Job“, so der Topscorer der Trierer. Für den heutigen Heiligabend hat er einige seiner Mitspieler zu sich nach Hause eingeladen. „Wir werden gemeinsam etwas kochen und einen netten Abend verbringen.“ Unbedingt möchte er mit seinen Eltern und Freunden in Kanada telefonieren.

Dan Monteroso kann verletzungsbedingt noch nicht mitspielen, wird mit seiner Frau in Trier verbringen und „vielleicht schauen noch einige Mitspieler an Weihnachten bei uns vorbei“. Garai Zeeb wird ebenfalls in Trier feiern, aber er freut sich sehr, dass seine Familie für ein gemeinsames Fest kommen wird. 

Für Radoslav Pekovic ist der Heiligabend ein Tag wie jeder andere, und am 25. Dezember wird trainiert. „Als Orthodoxer feiere ich das Weihnachtsfest am 7. Januar und das hoffentlich mit meiner Familie“, so Pekovic zu seinen Plänen.

Austin Wiley feiert mit seiner Freundin in Düsseldorf. Erst seit wenigen Wochen an der Mosel, freut sich Parker Van Dyke, dass „ein paar nette Menschen, die ich hier kennengelernt habe, mich zu Weihnachten eingeladen haben.“ Auch Parker freut sich, dass er per Whatsapp mit seiner Familie in den USA ausgiebig „facetimen“ wird.

Weil Trainer Marco van den Berg hofft, dass sein Team die „Weihnachtsspiele“ erfolgreich gestaltet, bittet er es auch am ersten Weihnachtstag zum Training.