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Trier: „Symbiose von Theorie und Praxis auf höchstem Niveau“

Trier : „Symbiose von Theorie und Praxis auf höchstem Niveau“

Als Tischtennisspieler zählte der Trierer Robert Horsch einst zur nationalen Spitze. Seinen großen Erfahrungsschatz gab er später als Lehrer weiter. Nun geht er in den Ruhestand.

Der beste, bekannteste, und erfolgreichste Tischtennisspieler der Region hat dem Sport auch als Lehrer viel gegeben. Zum 1. Februar geht Robert Horsch aus Trier-Zewen nun in den Ruhestand. Mit einem Lehrauftrag während seines Studiums am Sportinstitut der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz begann er 1980 seine pädagogische Tätigkeit. Nach verschiedenen Stationen an Universitäten und Gymnasien unterrichtete Horsch seit 1994 am Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier.

19 Jahre war Horsch Organisationsleiter bei Jugend trainiert für Olympia sowie 15 Jahre regionaler Fachberater Sport für die Gymnasien, Integrierte Gesamtschulen und Freie Waldorfschule im Schulaufsichtsbezirk Trier.

Als Dozent beim Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz, beim Deutschen Tischtennis Bund sowie dem Tischtennisverband Rheinland und Rheinhessen war er darüber hinaus in der Lehreraus- und -fortbildung tätig.

Der mehrfache Nationalspieler und ehemalige Tischtennisprofi veröffentlichte zwölf Sportbücher und in Fachzeitschriften zahlreiche Publikationen zum Sportunterricht. Zudem fungierte er national und international als Landes- und Vereinstrainer.

Regierungsschuldirektorin Birgit Feilen vom Schulsportreferat der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sagte bei der Verabschiedung des 61-Jährigen:  „Robert Horsch war Spitzensportler, Lehrer, Autor und Fachberater – eine Symbiose von Theorie und Praxis auf höchstem Niveau.“

Sein Erfahrungsschatz aus dem eigenen Sportlerleben war enorm: Horsch spielte in der Region für den TTC Grün-Weiß Zewen und die TTSG Wittlich in der Zweiten Bundesliga und war dazwischen in der Bundesliga für Reutlingen, Eintracht Frankfurt und Grenzau aktiv. Mehrfach stand er bei Deutschen Meisterschaften auf dem Podium und nahm an zwei Europameisterschaften teil. Zudem war er 1979/80 sowie 1983/84 bester Bundesligaspieler im mittleren Paarkreuz. Mit Zugbrücke Grenzau erreichte der 25-fache Rheinlandmeister 1982/83 gar das Europacup-Finale.