Motorsport: Trierer Niklas Krütten wechselt in Formel-3-Serie

Motorsport : Trierer Niklas Krütten wechselt in Formel-3-Serie

Aufstieg mitten in der Saison: Der Trierer Nachwuchs-Motorsportler Niklas Krütten (Foto: TV-Archiv) wechselt zum Team Motopark in die Euroformula Open Championship. Sie wird mit Formel-3-Rennwagen ausgetragen.

Die Serie wird auf Kursen in europäischen Ländern ausgetragen.

Bislang war der 16-jährige Krütten in der deutschen und italienischen Formel-4-Meisterschaft aktiv. Nun macht er den nächsten Schritt in seiner Karriere. Bereits an diesem Wochenende stehen für Krütten die ersten Rennen auf dem britischen Traditionskurs in Silverstone an.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und die Chance, mit einem der weltweit besten Formel-3-Teams auf den interessantesten und anspruchsvollsten Strecken Europas an den Start gehen zu dürfen“, sagt Krütten.

Nach fast zwei Jahren in der Formel 4 (mit zwei Siegen und insgesamt neun Podestplatzierungen) sieht der Trierer den richtigen Zeitpunkt für den nächsten Lernschritt gekommen. Die erste Testfahrt im neuen Auto hat Krütten vor kurzem in der Motorsport Arena Oschersleben erfolgreich hinter sich gebracht.

Mit dem Team Motopark hat Krütten eine eingespielte und erfolgshungrige Mannschaft mit einer langen Tradition hinter sich. Teamchef Timo Rumpfkeil beobachtet die Karriere des Trierer Talents bereits seit dessen Kart-Zeit. Der Rennstall aus Oschersleben ist bekannt für eine gute Nachwuchsarbeit und hat Formel-1-Piloten wie Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas, Kevin Magnussen und Max Verstappen sowie GT-Fahrern wie Marvin Kirchhöfer den Weg in den professionellen Motorsport geebnet. In der laufenden Saison gingen bei zwölf Rennen elf Siege ans Team Motopark.

Die Formel-3-Boliden der Euroformula Open Championship werden vom italienischen Hersteller Dallara gestellt. Zunächst wird es für Krütten wichtig sein, sich an die neuen Begebenheiten zu gewöhnen. Denn die Autos besitzen deutlich mehr Aerodynamik als die Formel-4-Fahrzeuge. Dadurch steigt die Kurvengeschwindigkeit, was jeden Neueinsteiger vor eine besondere Herausforderung stellt. Mit Ausnahme von Monaco ist die Serie auf allen wichtigen Formel-1-Kursen Europas unterwegs.

Mehr von Volksfreund