Fußball-Rheinlandpokal: TuS Schillingen - Eintracht Trier: Ruf der roten Asche (mit Video)

Fußball-Rheinlandpokal : TuS Schillingen - Eintracht Trier: Ruf der roten Asche (mit Video)

Öfter mal was Neues: In der zweiten Pokal-Runde muss die Eintracht am Mittwochabend beim Bezirksligisten auf einem Hartplatz antreten.

Als Josef Cinar, Trainer von Eintracht Trier, die Ansetzung des Pokalspiels beim TuS Schillingen sah, musste er erst mal ein wenig schmunzeln: „Ich hätte nicht gedacht, dass man heute noch auf Hartplätze geht.“

Doch besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen: Da der direkt daneben liegende Rasenplatz kein Flutlicht hat, muss die Zweitrunden-Partie im Fußball-Rheinlandpokal am Mittwochabend (19.30 Uhr) auf die rote Asche verlegt werden.

Ist das ein Vorteil für den gastgebenden Bezirksligisten TuS Schillingen? TuS-Trainer Gerd Morgen glaubt das nicht, zumal auch sein Team nur in Notfällen auf den Hartplatz ausweicht. „Die Eintracht hat gute Fußballer, ihnen dürfte egal sein, auf welchem Untergrund sie spielen“, sagt der Coach, für dessen Team es das dritte Pflichtspiel binnen zehn Tagen sein wird. Er hofft, dass seine Spieler dennoch an die Grenzen gehen können – um das Ergebnis in Grenzen zu halten.

Rote Asche statt Rasen: So geht der TuS Schillingen ins besondere Pokalspiel gegen Eintracht Trier

Die Mannschaft ist heiß auf’s Duell mit dem SVE: „Für uns ist die Partie ein Highlight. Wir freuen uns darauf. Intern wird viel drüber geredet“, sagt TuS-Torwart Marius Becker.

Der sportliche Leiter Christian Breit hofft auf 500 Zuschauer: „Für unseren Verein ist die Partie eine tolle Sache, um uns präsentieren zu können.“ Mehr Ordner, ein zusätzlicher Verkaufsstand, eine weitere Kasse und Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr als Parkplatz-Einweiser – der TuS Schillingen sieht sich gerüstet.

Und auch das Spielfeld wurde nochmal abgezogen – es ist in gutem Zustand, ohne Dellen und Hubbel. Zudem wurde laut Coach Morgen das Flutlicht noch mal in Schuss gebracht.

Die Eintracht bereitet sich akribisch auf die Partie vor – Trainer Cinar hat sich am vergangenen Wochenende die Schillinger 0:1-Heimniederlage gegen den FC Bitburg angeschaut. Gestern Abend wollte er mit seinem Team zudem auf dem Hartplatz neben dem Moselstadion trainieren. „Es kann nicht schaden, ein Gefühl für den Untergrund zu bekommen, da der Ball doch anders springt“, sagt Cinar. Er erwartet einen kampfstarken Gegner, der auf dem Platz zusammenhält.

Damit will er die Favoritenrolle seines Teams keineswegs beiseiteschieben. Der Coach überlegt, ein wenig zu rotieren. Verletzungsbedingt fehlen derzeit nur noch Jason Thayaparan und Tion Thaler. Zumindest angeschlagen ist Jens Schneider, der sich laut Cinar im jüngsten Spiel der SVE-A-Jugend am Fuß wehgetan hat.

An der Stirnseite des Hartplatzes in Schillingen hängt eine manuell zu bedienende Anzeigentafel. 0:0 steht’s dort – der TuS wird darauf aus sein, dieses Resultat heute Abend so lange wie möglich zu halten. Gleichzeitig sagt Keeper Becker: „Auch wenn wir mit 0:1 in Rückstand geraten, ist das Spiel noch nicht vorbei.“

Der TuS Schillingen gibt folgende Park-Tipps: Von Schillingen kommend: Es stehen Parkplätze an der Sportanlage zur Verfügung. Wenn sie belegt sind, gibt’s Anweisungen der Einweiser. Von Heddert kommend: Es stehen weitere Parkplätze hinter dem Rasenplatz zur Verfügung. Um sie zu erreichen, ist am Waldrand vor der Sportanlage rechts abzubiegen und der Beschilderung sowie den Anweisungen der Parkplatzeinweiser zu folgen.

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