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Vereins-Wettbewerb: Ein kleiner Stern in Silber für den FC Kirchweiler

Wettbewerb „Sterne des Sports“ : Ein kleiner Stern in Silber für den FC Kirchweiler

Mit ihrer „Initiative 2025“ hat der FC Kirchweiler aus dem Vulkaneifelkreis einen weiteren Preis eingeheimst. Beim Wettbewerb „Sterne  des Sports“ ist der Verein auf Rheinland-Pfalz-Ebene mit einem  „Kleinen Stern in Silber“ ausgezeichnet worden. Verbunden ist er mit einem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro. Zuvor war der FCK bereits auf lokaler Ebene geehrt worden.

„Wir sind der FC Kirchweiler – auf dem Weg zur Vision 2025“ heißt die Devise, die der junge Vorstand des FCK ausgegeben hat. Er sucht nach Wegen, wie er die Zukunft des Vereins in eine positive Richtung lenken und auf Herausforderungen wie den demografischen Wandel oder die Corona-Krise reagieren kann. Alle im Ort sind eingeladen, gemeinsam eine „Vision 2025“ zu entwickeln – das Jahr, in dem der Verein sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Im Herbst 2019 gab es beim FC Kirchweiler die erste Zukunftskonferenz. In diesem Herbst will man die Ziele für die „Vision 2025“ bei einer Folgekonferenz endgültig definieren. Die Initiative wird vom Förderprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung „Miteinander reden. Gespräche gestalten – Gemeinsam handeln“ finanziell unterstützt und wissenschaftlich begleitet.

Sieger auf Landesebene wurde die Rudergesellschaft Speyer 1883 mit einer erfolgreichen Initiative, mehr  Mädchen und Frauen für das Rudern zu begeistern und an den Verein zu binden. Sie bekam den „Großen Stern in Silber“ verliehen und hat sich damit fürs Bundesfinale qualifiziert. Platz zwei belegte der FC Ente Bagdad/Vitesse Mayence aus Mainz. Hass, Rassismus und Antisemitismus kontern die Mainzer mit ihrer Initiative „Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt“.

Wegen der Corona-Pandemie fällt die Preisverleihung der „Sterne des Sports“ in Silber aus, die üblicherweise im festlichen Rahmen in der Mainzer Staatskanzlei stattfindet. Die Übergabe der Preise erfolgt bei den Vereinen vor Ort.

Die „Sterne des Sports“ werden seit 2004 jährlich an Vereine verliehen, die sich gesellschaftlich besonders engagieren. Sie sind eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbunds und der Volksbanken Raiffeisenbanken. Die Sieger auf Landesebene hat eine neunköpfige Fachjury gekürt. „Es ist beachtlich, wie die Vielfalt des Sports mit diesem Wettbewerb immer wieder dokumentiert wird“, macht Sportminister Lewentz deutlich.

Logo Sterne des Sports Foto: TV/DOSB

„Häufig steht der Leistungssport medial im Fokus und wird wesentlich stärker bezuschusst, deshalb ist die Förderung des Breitensports und ein Preis wie die Sterne des Sports umso wichtiger“, betont Christof Palm, kommissarischer Hauptgeschäftsführer des Landessportbunds Rheinland-Pfalz.