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Vorfahrt für den Ruder-Nachwuchs bei südwestdeutscher Meisterschaft

Ruderregatta : Vorfahrt für den Ruder-Nachwuchs

Südwestdeutsche Meisterschaften am Samstag (19.9.) in Trier in abgespeckter Form.

Nur ein Ein-Tages-Programm, keine imposanten Achter, keine der sonst üblichen Renngemeinschaften mit Sportlern unterschiedlicher Vereine außerhalb von bestehenden Trainingsgruppen, die südwestdeutschen Meisterschaften der Ruderer werden am Samstag (19. September) in komprimierter Form auf dem Mosel-Oberstau vor dem Schloss Monaise in Trier durchgeführt. Aber sie werden durchgeführt. Und das nur drei Wochen nach dem ursprünglich anvisierten Termin. „Das ist der erste Wettkampf dieses Jahr in Rheinland-Pfalz und für viele Kinder und Jugendliche der erste in diesem Jahr“, erklärt Landesrudertrainer Benedikt Schwarz vom ausrichtenden RV Treviris Trier (RVT).

Deshalb konzentrieren sich die Organisatoren auf die Wettbewerbe für den Nachwuchs und in den Kleinbooten Einer und Zweier. Bei Frauen und Männern werden nur im Skiff (Einer) rheinland-pfälzisch-saarländische Titelträger gekürt. Gespannt sein darf man, wie Matthias Bleser sich schlägt. Der 20-Jährige von der Rudergesellschaft Trier hatte vor einem Jahr im Leichtgewichts-Einer gewonnen. Auf der 1000-Meter-Distanz war er dabei auch schneller, als alle Einer-Ruderer ohne Gewichtsbeschränkung. Diesmal gibt es sowieso keine Unterteilung in Sportler unter und über 72,5 Kilogramm. Außer durch Bleser ist die Region Trier durch Joshua Breuer vom Saarburger RC im Einer-Rennen vertreten.

Insgesamt haben sich 173 Sportler aus 18 Vereinen für die südwestdeutschen Meisterschaften in die integrierte Trierer Herbstregatta gemeldet. Außer RVT, RGT und SRC sind aus der Region Trier der Bernkasteler Ruderverein vertreten. Das sind etwa zwei Drittel der Teilnehmerzahl von 2019, als die Veranstaltung sich über zwei Tage erstreckte. Doch Übernachtungen in Sporthallen sind coronabedingt diesmal nicht möglich.

Den diesmal umzäunten Regattaplatz dürfen nur die Sportler, Betreuer, Trainer und Helfer betreten. An den Stegen gilt eine Einbahnstraßenregelung. Fürs An- und Ablegen sind jeweils separate Stege vorgesehen. Trotz der Aufwands ist die zweite RVT-Vorsitzende Antje Schnoor froh, dass die Regatta stattfinden kann. Außerhalb der Meisterschaftswertung wird es außer für Vereins-Vierer auch Rennen für den jüngsten Nachwuchs geben, damit dieser zumindest einmal in diesem Jahr Wettkampferfahrung sammeln kann.

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