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Wahl zu Deutschlands Sportlern des Jahres: „Die Gala findet statt“

Wahl zu Deutschlands Sportlern des Jahres : „Die Gala findet statt“

Die Ehrung geht am 19. Dezember zum 75. Mal über die Bühne.

Das Jubiläum der Gala „Sportler des Jahres“ wird trotz der Corona-Pandemie stattfinden – und das Zweite Deutsche Fernsehen wird wie gewohnt übertragen. Das sind die Kernbotschaften des Chefs der veranstaltenden Internationalen Sportkorrespondenz (ISK), Klaus J. Dobbratz, und des ZDF-Sportchefs Thomas Fuhrmann bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am gestrigen Dienstag. Die 75. Auflage der Gala zur Wahl von Deutschlands Sportlern des Jahres findet am 19. Dezember im Kurhaus von Baden-Baden statt. Das ZDF als ISK-Medienpartner überträgt die zum 15. Mal in Folge von Katrin-Müller-Hohenstein und Rudi Cerne moderierte Veranstaltung zeitversetzt von 22.15 Uhr bis 23.30 Uhr.

Die ISK und das ZDF wollen damit allen unsicheren Prognosen vor dem Hintergrund der weltweiten Corona-Pandemie zum Trotz ein Signal der Entschlossenheit und des ungebrochenen Willens setzen, das Familienfest des Deutschen Sports auch in diesen turbulenten Zeiten nicht untergehen zu lassen. Fuhrmann: „Der Sportler des Jahres wird in diesem Jahr stattfinden. Und wir werden übertragen. In welcher Situation wir in knapp drei Wochen sein werden, kann man noch nicht sagen. Wir müssen abwarten, was die nächsten Tage bringen.“ Dobbratz fügte hinzu:  „Aus dem Studio-Charakter der ersten Pandemie-Veranstaltung 2020 haben wir viel gelernt. Das könnten wir nun umsetzen. Das Wichtigste ist: Wir stehen auch in diesem Jahr dazu, und das ZDF steht an unserer Seite.“

Auf dem Podium der Vorab-Pressekonferenz hatte sich jede Menge sportliche Prominenz eingefunden. Die drei Olympia-Sieger von Tokio, Mieke Kröger (Radsport), Aline Rotter-Focken (Ringen) und Ronald Rauhe (Kanu), sorgten auf dem Podium im „Brenners Park Hotel & Spa“ mit ihren persönlichen Einblicken in die vergangenen Monate  für goldenen Glanz.

In welcher Größenordnung am 19. Dezember gefeiert werden kann, werden erst die nächsten zweieinhalb Wochen ergeben. Man versuche, sagte Dobbratz, „ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sportlerinnen, Sportlern, Journalistinnen und Journalisten sowie Repräsentantinnen und Repräsentanten der Wirtschaft“ zu finden. Manch einer hat unter den derzeitigen Umständen Vorbehalte, in einen gefüllten Saal zu gehen. Aber wir werden alles tun, um die Gesundheit unserer Gäste zu gewährleisten“.

Am Abend des vierten Advents werden die Nachfolgerinnen und Nachfolger von Leon Draisaitl, Malaika Mihambo und des FC Bayern München verkündet und geehrt. Vorher haben die deutschen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten das Wort.