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Wormatia Worms - Eintracht Trier: Randale beschäftigt Beteiligte - es drohen Strafen

Fußball-Oberliga : Wormatia Worms gegen Eintracht Trier: Randale beschäftigt Beteiligte

Die Auseinandersetzungen zwischen Anhängern von Wormatia Worms und Eintracht Trier nach dem Topspiel beider Clubs am Sonntag (der TV berichtete) beschäftigt die Beteiligten. Nach Polizeiangaben gab‘s im Nachgang mehrere Personenkontrollen.

Ein Zuschauer wurde in Gewahrsam genommen.

Rund zehn Minuten nach dem Schlusspfiff waren mehrere Personen aus dem Trierer Block in den Innenraum der Wormser EWR-Arena gelangt. Zudem bahnten sich Personen aus dem Wormser Block, zu denen offenbar auch Anhänger von Waldhof Mannheim zählten, ihren Weg Richtung Eintracht-Fans. Oberhalb eines eigentlich gesperrten Tribünenteils hinter dem einen Tor kam es zu Handgreiflichkeiten.

„Die Vorbereitung auf diesen Spieltag hat die Wormatia nach Einschätzung des Fanprojekts nicht so umfassend mit den sonst üblichen Beteiligten und Expertisen durchgeführt, so wie es bei Eintracht Trier und auch anderen Vereinen geschieht“, teilte Wim Negelen vom Internationalen Bund, dem Träger des Fanprojekts Trier, auf TV-Anfrage mit. Zwischen den Zeilen dürfte damit auf eine letztlich zu geringe Anzahl von Ordnern sowie eine mangelnde Absicherung bestimmter Gebiete im und am Stadion abgezielt werden.

Ralf Weiser, Vertreter der Vereine im Spielausschuss und Sicherheitsbeauftragter des Fußball-Regionalverbands Südwest, will sich ebenfalls im Detail nicht äußern. Er sagt: „Die Empfehlungen der szenekundigen Beamten aus Trier und von mir wurden nicht für bare Münze genommen. Bei prognostizierten 650 bis 700 Trierer Fans wurde die Lage nicht richtig eingeschätzt.“

Beiden Clubs drohen nun Strafen durch die Spruchkammer. Weiser verspricht mit Blick aufs Rückspiel am 21. Mai im Trierer Moselstadion: „Zehn Tage vor dem Spiel wird es eine allumfassende Sicherheitsbesprechung geben, damit so etwas nicht noch mal passiert.“