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„Alles andere als schlecht“: Volleyballer zufrieden

„Alles andere als schlecht“: Volleyballer zufrieden

Ein wichtiger Auswärtssieg, eine knappe Niederlage - der Weltliga-Auftakt der deutschen Schmetterkünstler machte Mut für das weitere Kräftemessen im Konzert der großen Volleyball-Nationen.

„Uns fehlt noch ein wenig die Konstanz. Aber das ist zum jetzigen frühen Zeitpunkt ganz normal und sicher kein Grund zur Panik“, bilanzierte Ersatz-Kapitän Robert Kromm nach dem gelungenen Einstand der deutschen Volleyball-Männer in Bulgarien zufrieden.

Nach dem 3:2-Erfolg am 28. Mai hatten die Schützlinge von Bundestrainer Raúl Lozano am Tag danach eine 2:3-Niederlage hinnehmen müssen. „Die Bulgaren waren immer dann besser, wenn es wichtig war“, erkannte Lozano, der aber dennoch ebenfalls ein positives Fazit des diesjährigen Weltliga-Einstands ziehen konnte. „Allgemein ist es alles andere als schlecht, dass wir zu so einem frühen Zeitpunkt in der Lage sind, zwei Mal fünf Sätze in Bulgarien zu spielen.“

Mit dem am Ende möglicherweise noch eminent wichtigen Auswärtssieg beim Weltranglisten-Siebten legten die Männer des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) den Grundstein für die erste Teilnahme an der Endrunde im Wettbewerb der weltbesten Nationalteams. Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt aber nicht: Nach der Rückkehr aus Warna gibt es am Dienstag einen freien Tag, bereits am Mittwoch starten die deutschen Volleyballer nach Russland. Der Favorit auf den Gruppensieg in der Weltliga-Vorrundengruppe B ist am Freitag und Samstag nächster deutscher Gegner.