Aquarium statt Wasserschlacht für Hockey-Herren

Aquarium statt Wasserschlacht für Hockey-Herren

Aquarium statt Wasserschlacht: Die deutschen Hockey-Herren haben nach der Absage der Sonntagspiele bei der Champions Trophy einen unfreiwilligen Ruhetag eingelegt.

Der Kunstrasen im Stadion von North Harbour hatte aufgrund von heftigen Regenfällen komplett unter Wasser gestanden und war nicht bespielbar. Deswegen entschied sich Turnierdirektor Björn Isberg in der Nacht zum Sonntag für die Absage des zweiten Spieltages. Davon betroffen war auch die deutsche Nationalmannschaft, die im zweiten Turnierspiel gegen die Niederlande antreten sollte.

„Wir haben davon erfahren, als wir gerade beim Mittagessen waren“, sagte Kapitän Jan-Marco Montag, dessen Kollegen sich sofort an das diesjährige EM-Halbfinale gegen England erinnerten. Da der Kunstrasen in Mönchengladbach den Wassermassen ebenfalls nicht standgehalten hatte, war die Partie für mehr als eine Stunde unterbrochen gewesen. Auch in Auckland war am Sonntag an Hockey nicht zu denken. Daher sah sich das deutsche Team eine Antarktis-Landschaft und Pinguine im Aquarium an. Anschließend wurde der spielfreie Tag mit einem Abendessen in der Quay Street direkt am Hafen abgerundet.

Das Nachbarschaftsduell ist nun für diesen Montag (2.05 Uhr MEZ), der ursprünglich als Ruhetag geplant war, angesetzt. Das dritte und letzte Gruppenspiel der Deutschen gegen Südkorea soll am Dienstag um 2.05 Uhr MEZ stattfinden. Am Samstag war der Olympiasieger mit einem 2:1-Auftaktsieg gegen Gastgeber Neuseeland ins Turnier gestartet. Die Treffer für den Europameister erzielten der Mülheimer Thilo Stralkowski und der Nürnberger Christopher Wesley.

Bundestrainer Markus Weise war insgesamt zufrieden. „Wir haben uns über sehr weite Strecken der gesamten Spieldauer spielerisch sehr gut präsentiert.“ Zu wünschen übrig ließ jedoch die Strafeckenverwertung, denn keiner der sieben Versuche führte zum Erfolg. Vor dem Duell der EM-Finalisten meinte Weise: „Die Mannschaft hat sich als Team sehr gut verkauft, und wenn sie das weiter so macht, könnte eine schöne positive Dynamik entstehen.“

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