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Deutsche Florett-Fechterinnen Sechste

Deutsche Florett-Fechterinnen Sechste

Das deutsche Damenflorett-Team hat den Heim-Weltcup in Tauberbischofsheim auf dem sechsten Platz abgeschlossen.

Nach dem Sieg über Kanada unterlag das Quartett mit Katja Wächter, Anja Schache, Carolin Golubytskyi und Sandra Bingenheimer im Viertelfinale Weltmeister Russland knapp mit 40:41. Gegen die USA gelang dann erneut ein Erfolg, ehe das entscheidende Gefecht um Rang fünf gegen Ungarn klar verloren ging.

Den Mannschaftssieg sicherte sich Italien vor Russland und Polen. Das Ticket für London können die deutschen Damen noch bei den Weltcup-Turnieren im März in Turin und Budapest lösen, die ebenfalls als Olympia-Qualifikation gelten.

Auch Degen-Europameister Jörg Fiedler bangt noch um seine Olympia-Teilnahme. Beim Grand-Prix-Turnier in Doha musste sich der 33 Jahre alte Leipziger mit Platz 17 begnügen. Nicht viel besser machten es die Damen beim Degen-Weltcup an gleicher Stelle. Als beste Deutsche verpasste Monika Sozanska auf Rang elf die Finalrunde der besten Acht. Die Heidenheimerin unterlag im Achtelfinale der Chinesin Luo Xiaojuan mit 8:13.

Florett-Fechterin Katja Wächter hatte im Einzel-Wettbewerb in Tauberbischofsheim mit einer überzeugenden Leistung Rang acht erreicht. Die 30 Jahre alte Lokalmatadorin unterlag erst im Viertelfinale der Weltranglisten-Dritten Nam Hyun Hee aus Südkorea mit 11:15. „Das war ein rasantes Gefecht, insgesamt bin ich zufrieden“, sagte Wächter, die das Duell lange offen halten konnte.

Siegerin wurde Elisa di Francesca, die im Sudden Death des rein italienischen Finals die Olympiasiegerin und Weltmeisterin Valentina Vezzali mit 5:4 bezwang. Nur fünf von 21 deutschen Fechterinnen erreichten die Runde der letzten 64.