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Deutsche Kanuten bei Heim-Weltcup: Starker Hoff

Deutsche Kanuten bei Heim-Weltcup: Starker Hoff

Die deutschen Kanuten haben beim Heim-Weltcup in Duisburg insgesamt einen guten Auftakt hingelegt. In den olympischen Disziplinen zogen sechs Boote in die Finals ein, in den nicht-olympischen Disziplinen standen sieben Endlaufteilnahmen zu Buche.

Nicht zufrieden konnte der Verband mit dem Ausscheiden gleich beider Canadier-Zweier über 1000 Meter sein. Gut in Form präsentierte sich dagegen Einer-Weltmeister Max Hoff, der im Kajak-Einer und Kajak-Vierer die Endläufe über den Kilometer erreichte. „Das war schon ganz ordentlich“, sagte der 28-Jährige, der wegen Schulterproblemen den ersten Weltcup der Saison in Posen ausgelassen hatte. „Es ist schon irgendwie komisch, dass es hier auch mein erster internationaler Einsatz in diesem Jahr ist.“

Enttäuschte Gesichter gab es dagegen bei den Canadier-Herren. Sowohl Erik Rebstock/Ronald Verch als auch Robert Nuck/Erik Leue verpassten das A-Finale.

Insgesamt zeigte sich Chef-Bundestrainer Reiner Kießler aber zufrieden mit der Bilanz des ersten Wettkampftages. „Wer sagt, dass 13 eine Unglückszahl ist - für uns gilt das heute sicher nicht“, sagte Kießler mit Blick auf die Boote im Finale. Nach dem Wettkampf auf der Wedau-Bahn vergibt der Deutsche Kanu-Verband die WM-Tickets für den Saison-Höhepunkt im August in Ungarn.