Deutsche Schwimmer führen gegen Briten

Deutsche Schwimmer führen gegen Briten

Trotz zahlreicher Ausfälle hat das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) nach dem ersten Tag des Länderkampfes gegen Großbritannien in Essen die Führung übernommen. „Die Mannschaft hat gekämpft und sich bislang gut geschlagen“, meinte DSV-Ttrainer Dirk Lange.

Zur Halbzeit des Länderkampfes liegen seine Schwimmer mit 123:86 Punkten in Front auch ohne die Weltmeister Britta Steffen (Berlin) und Paul Biedermann (Halle/Saale), die ihre Teilnahme abgesagt hatten.

Nach seinem „Sabbatjahr“ aus Studiengründen siegte Helge Meeuw (Magdeburg) bei seinem Comeback im Nationalteam über 50 Meter Rücken in 25,80 Sekunden. Der vierfache Kurzbahn-Europameister Steffen Deibler (Hamburg) war über seine Spezialstrecke 100 Meter Schmetterling in 54,38 Sekunden nicht zu schlagen. Dagegen musste sich Silke Lippok (Pforzheim) als Vize-Europameisterin über 200 Meter Freistil über die halb so lange Strecke in 55,57 Sekunden der Britin Amy Smith (55,46) den Vortritt lassen.

In den international nur selten geschwommenen Staffeln über 4x50 Meter Freistil gab es zwei deutsche Rekorde. Dorothea Brandt (Berlin), Silke Lippok, Lisa Vitting (Essen) und Daniela Schreiber (Halle/Saale) verbesserten die Marke bei den Frauen auf 1:41,52 Minuten. Bei den Männern schraubten Steffen Deibler, Markus Deibler (ebenfalls Hamburg), Christoph Fildebrandt (Wuppertal) und Stefan Herbst (Leipzig) die Bestmarke auf 1:31,82 Minuten.

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