Deutsche Tischtennis-Asse mit Licht und Schatten

Deutsche Tischtennis-Asse mit Licht und Schatten

Timo Boll im Halbfinale und ein frühes Aus für Wu Jiaduo - die deutschen Tischtennis-Asse sind mit Licht und Schatten in den Volkswagen-Cup in Braunschweig gestartet.

Der Düsseldorfer Weltranglisten-Zweite Boll hatte bei dem mit 250 000 Dollar (188 000 Euro) dotierten Preisgeldturnier wenig Mühe, Gao Ning aus Singapur mit 4:0 (11:5, 11:4, 11:2, 11:7) auszuschalten. Im Elitefeld der acht Damen musste sich Ex-Europameisterin Wu Jiaduo aus Kroppach nach ansprechender Leistung Südkoreas Abwehr-Ass Kim Kyung Ah 0:4 (4:11, 9:11, 6:11, 9:11) geschlagen geben.

Trotz seiner rund dreiwöchigen Wettkampfpause ließ Timo Boll in der Partie mit Gao Ning stellenweise altes Können aufblitzen. „Das war ein guter Einstand, nicht mehr und nicht weniger“, bekannte er. Im Halbfinale wartet Jun Mizutani aus Japan auf den Rekord-Europameister. „Das ist natürlich ein ganz anderes Kaliber. Beim Weltcup Ende Oktober in Magdeburg konnte ich zwar zweimal gegen ihn gewinnen, das ist aber Geschichte“, so Boll.

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