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Wettkampf
Die Tour de France in Trier

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Die Tour de France ist das beliebteste und auch spektakulärste Radrennen, das es auf der ganzen Welt gibt. Umso verständlicher, dass die Stadt Trier derzeit alles gibt, die beliebte Tour nach Hause zu holen. Während die Deutschland-Tour erst vor kurzem mitten durch Trier ging, gelang dies mit der Tour de France bisher noch nicht. Warum dieses Radrennen so populär ist und auf der ganzen Welt jede Menge Anhänger hat, wird im Folgenden geklärt.

Tour de France gilt als das wichtigste Radrennen der Welt

Es ist wohl das Radrennen schlechthin, das jeder Radprofi einmal in seinem Leben gewinnen möchte. Die Rede ist von der Tour de France, die hauptsächlich durch Frankreich geht, aber auch schon einmal in Städten in den Nachbarländern von Frankreich Halt macht. Während die Tour de France bei den Sportlern enorm beliebt ist, trifft Selbiges auch auf die vielen Zuschauer zu, die jährlich zu den einzelnen Etappen pilgern, um die Profis anzufeuern. Es gibt heutzutage auch immer häufiger Sportwettenanbieter, die die Tour de France mit im Angebot haben und auf solche Rennen einen Sportwetten Bonus zusätzlich verschenken. Das macht wetten auf die Tour de France attraktiver, als es ohnehin schon ist. Gründe dafür, dass der Gesamtsieg bei der Tour de France der beliebteste Titel überhaupt ist, gibt es viele:

- Die Tour de France ist das härteste E tappenrennen der Welt

- Gewinner befinden sich auf den Spuren der ganz Großen des Sports, wie Lance Armstrong oder Jan Ullrich

- Hohe Sponsorengelder winken demjenigen, der es schafft, sich gegen fast 200 andere Fahrer aus aller Welt durchzusetzen

Zu Ende geht die Tour de France traditionell jedes Jahr in Paris, wobei auf der letzten Etappe der Gesamtführende auch nicht mehr angegriffen wird.

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Beliebtheit der Tour de France hat sehr viele Gründe

Es gibt mehr als genug Gründe, warum sich eine Stadt wie Trier stark dafür interessiert, die Tour de France auch einmal zu Gast zu haben. Das Radrennen hatte in diesem Jahr 21 Etappen, wobei es die 105. Austragung insgesamt war. Die Tour ist dafür bekannt, dass Geschichten geschrieben werden, Legenden geboren werden und die Zuschauer bei allem hautnah dabei sein können. Spannung ist hier immer garantiert, sei es beim Zeitfahren oder auf einer der berühmt berüchtigten Bergetappen. Trier hatte zwar erst kürzlich die Ehre, dass die Deutschland-Tour hier stattfand, aber mit der Tour de France in heimischen Gefilden kann sie schlicht nicht mithalten. Triers Oberbürgermeister sagte zur Deutschland-Tour:

"Alles hat hervorragend funktioniert. Wir haben es wirklich hingekriegt."

Inzwischen ist die Deutschland-Tour in Trier auch schon wieder Vergangenheit und die Zielsetzungen werden größer. Dass die Menschen in Trier Interesse am professionellen Radsport haben, ist spätestens seit den enormen Zuschauerzahlen bei der Deutschland-Tour klar. Trier profitierte von der Tour vor allem durch hohe Umsatzzahlen im gastronomischen Bereich. Trotz aller Euphorie gab es jetzt bei der Deutschland-Tour auch Kritik, denn es mussten gerade die Anwohner häufiger Umfahrungen nehmen, weil bestimmte Gebiete wegen der Deutschland-Tour gesperrt waren.

Ob Trier den Zuschlag erhält steht bis dato in den Sternen

Die Tour de France ist das Radrennen mit dem meisten Prestige überhaupt und hat schon die eine oder andere Legende hervorgebracht. Bildquelle: MA PHOTOGRAPY - 302086454 / Shutterstock.com

Title: Fahne

Alt-Tag: Fahne der Tour de France weht vor einem Haus.

Befragt zu den Aussichten dazu, die Tour de France ebenfalls nach Trier zu holen, gibt sich Triers Oberbürgermeister noch ein wenig skeptisch. Hierzu sagte er:

"Wir können es schaffen, wenn wir Vertrauen aufbauen und Kontakte knüpfen."

Gemeint ist mit dieser Aussage sicherlich auch die Kommunikation mit dem Sportminister in Luxemburg, Romain Schneider. Dieser hatte bereits die Einladung zur Tour durch Deutschland genehmigt und ist daher auch für die Tour de France erster Ansprechpartner. Das Geld ist allerdings für Trier ein Problem, wenn das Ganze in die Realität umgesetzt werden soll. Düsseldorf, wo die Tour de France schon einmal zu Gast war, soll offiziellen Berichten zufolge knapp 17 Millionen Euro bezahlt haben. Keine kleine Summe, wenn man bedenkt, dass die unmittelbaren Wirkungen auf städtischer Ebene meist nicht von allzu langer Dauer sind. Dazu muss bedacht werden, dass auch schon andere Städte vergeblich versucht haben, die Tour de France in heimische Gefilde zu holen. Daher steht das ganze Unterfangen bis dato noch in den Sternen.