DSV-Springer mit Medaillenhoffnungen zur EM

DSV-Springer mit Medaillenhoffnungen zur EM

Mit gemischten Gefühlen reisen die Wasserspringer des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) zu den Europameisterschaften nach Budapest (9. bis 15. August). Die Männer zeigen internationales Niveau, aber die Frauen haben noch Reserven.

So lautete das Fazit von Walter Alt, dem Vorsitzenden der Fachsparte Wasserspringen, nach den 122. Deutschen Sommer-Meisterschaften in Berlin. Überragender Teilnehmer war mit drei Titeln Lokalmatador Patrick Hausding. „Er kann in Budapest nach Medaillen greifen“, sagte Alt. Hausding ist EM-Titelverteidiger im Synchronspringen vom Turm. Auch in Berlin sprang er zusammen mit seinem Partner Sascha Klein (Aachen) zum Sieg. Zudem sicherte sich Hausding den Titel vom nicht-olympischen Ein-Meter-Brett und mit Stephan Feck (Leipzig) an der Seite die Entscheidung im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett.

In der „Dreier“-Einzelkonkurrenz konnte Pavlo Rozenberg aus Aachen (491,55 Punkte) Hausding (470,60) in Schach halten und sein EM-Ticket lösen. Vom Turm ging der nationale Titel mit 460,25 Punkten an Sascha Klein. Zu diesem Quartett kann sich für Budapest Turm-Vizemeister Christian Picker aus Berlin (433,90) gesellen.

Bei den Frauen holten sich im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett Katja Dieckow (Halle/Saale) und Uschi Freitag (Aachen) ihren jeweils zweiten Titel. Zuvor waren Uschi Freitag vom Ein-Meter-Brett und die EM-Dritte Katja Dieckow vom Drei-Meter-Brett erfolgreich. Nach Budapest fahren auch Turm-Meisterin Christin Steuer aus Riesa und die Berliner Zweitplatzierte und Vize-Europameisterin Nora Subschinski. Zusammen siegten die Beiden auch im Synchronspringen vom Turm.