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Der Titelkampf ist wieder offen

Der Titelkampf ist wieder offen

Sechs Wochen Pause waren für den EV Bitburg, Tabellenführer der Eishockey-Rheinland-Pfalz-Liga wohl doch etwas zuviel. Im für die Meisterschaft eminent wichtigen Spiel zwischen den „Bären“ und ihrem Verfolger ESC Trier kassierten die Eifeler eine 4:6 (3:2, 1:4, 0:0)-Niederlage.

(wir) Die Partie galt offiziell als Heimspiel der Trierer, wurde aber wie alle anderen Spiele auch, in Bitburg ausgetragen. Für den EVB wirkte sich sicher negativ aus, dass Holger Schwinge, der in den letzten Jahren nur noch als Feldspieler agierte, wegen der Erkrankung von Stammtorhüter Lukas Euler zwischen die Pfosten rücken musste.

Dennoch sah es bis zur 21. Minute im zweiten Viertel gut für die Eifeler aus, die bis zu diesem Zeitpunkt durch Tore von Stefan Wanken, Patrick Berens (2) und Helmut Thurner schon viermal ins Schwarze getroffen hatten. Marcel Hirsch (1./15.) hatte die Moselaner mit zwei Treffern im Spiel gehalten. Nach dem 4:2 übernahm Trier das Kommando und erzielte durch Thomas Barth mit einem Schlenzer den Anschlusstreffer. Es folgte ein Doppelschlag in der 27. Minute durch Felix Beuteführ und Ronny Hähnel zur zweiten Führung für den Tabellenzweiten, die erneut Marcel Hirsch noch vor dem Drittelende auf 6:4 ausbauen konnte.

„Wir haben einfach zu viele Strafzeiten kassiert“, bilanzierte Bitburgs Pressesprecher Patric Nora, „und aus denen gegen Trier nichts gemacht.“ Daraus ergab sich zwangsläufig ein positives Fazit der „Gäste“, nicht nur wegen des Endresultats. Pressesprecher Felix Beuteführ: „Wir haben teilweise in doppelter Unterzahl gespielt und das Ergebnis dennoch gehalten.“ Trotz vieler Möglichkeiten auf beiden Seiten fielen im Schlussabschnitt keine Treffer mehr. Für Bitburg war es die erste Saisonniederlage.

Bereits am kommenden Wochenende (Sonntag, 19 Uhr, Eissporthalle am Südring) treffen beide Kontrahenten erneut aufeinander. Bis dahin haben die Huskys, die jetzt punktgleich die Tabellenführung übernommen haben, die besseren Chancen auf den Titel, weil sie beim Direktvergleich die Nase vorn haben.