Fabian Hambüchen: „Ich war schon sehr nervös“

Fabian Hambüchen: „Ich war schon sehr nervös“

Fragen an den Ex-Weltmeister und sechsmaligen Turn-Europameister Fabian Hambüchen zu seinem Comeback 29 Wochen nach seiner schweren Achillessehnen-Verletzung.

Sie haben sich mit einer Weltklasseübung am Reck zurückgemeldet, ist Fabian Hambüchen schon wieder ganz der Alte?

Hambüchen: „Zunächst bin ich mal einfach nur super froh. Ich habe die neue Reckübung das erste Mal geturnt und sie hat prompt geklappt. Aber auch ansonsten habe ich mein Programm soweit durchgekriegt, also bin ich sehr zufrieden.“

An ihrem Auftaktgerät Pauschenpferd mussten sie aber gleich zweimal runter. Waren Sie sehr aufgeregt?

Hambüchen: „Ja, vor dem Pauschenpferd war ich schon sehr nervös, aber das ist auch nicht so ganz einfach, denn auch dort habe ich eine neue Übung probiert. Da war ich verkrampft und der Gaul hat ganz schön gebockt. Bei den anderen Geräten war es dann nicht mehr so schlimm, ich habe mich voll darauf konzentriert, wie ich die Technik an den einzelnen Geräten umsetze und das hat gut geklappt.“

Sie haben am Samstag nicht am Boden und Sprung geturnt. Was können man von Ihnen am nächsten Wochenende bei der WM-Qualifikation in Altendiez erwarten?

Hambüchen: „Ich werde wieder vier Geräte turnen, so wie heute auch. Hoffentlich dann ohne Absteiger am Pferd, und der Rest passt so. Ich will meine neuen Übungen gut durchbringen, es ist ein schwierigeres Programm als vor der Verletzung.“