Fall Hardy: CAS weist WADA-Beschwerde zurück

Fall Hardy: CAS weist WADA-Beschwerde zurück

Die 2008 des Dopings überführte US-Schwimmerin Jessica Hardy hat vor dem Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne einen Teilerfolg errungen.

Die Sportrichter wiesen einen Antrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zurück, die Sperre für die 23-Jährige von einem Jahr auf zwei Jahre auszudehnen. Hardy war bei der US-Ausscheidung für die Olympischen Spiele 2008 in Peking positiv auf das Asthmamittel Clenbuterol getestet und daraufhin gesperrt worden. Offen ließ der CAS, ob Hardy an den Olympischen Spielen 2012 in London an den Start gehen kann.

Die Schwimmerin hatte nach dem positiven Dopingbefund die Spiele in Peking verpasst. Vor einem amerikanischen Gericht konnte sie die zunächst für zwei Jahre ausgesprochene Sperre um die Hälfte reduzieren. Damit fand sich jedoch die WADA nicht ab und zog vor den CAS.

Ziel dieser Beschwerde war die nachträgliche Verlängerung der Sperre bis Juli 2010 sowie ein vorzeitiger Ausschluss der Schwimmerin von den Spielen in London. Dies sieht die Charta des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für Fälle vor, in denen ein Sportler mindestens sechs Monate vor Olympia positiv getestet wurde. Hardy hatte nach Ablauf ihrer Sperre im Juli 2009 mehrere Weltrekorde im Brustschwimmen aufgestellt.

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