Fischer rechnet mit Zweifeln - Wunsch Familienboot

Fischer rechnet mit Zweifeln - Wunsch Familienboot

Bei ihrem angestrebten Kanu-Comeback rechnet Deutschlands Rekord-Olympiasiegerin Birgit Fischer mit Zweifeln.

„Ich weiß, dass sie kommen werden. Bei meinem Comeback 2004 kamen die Selbstzweifel zwischendurch immer mal wieder hoch. Aber wenn ich sie jetzt am Anfang hätte, wäre das schlecht“, sagte die 49-Jährige. Die achtmalige Kanu-Olympiasiegerin konnte am Rande der Weltmeisterschaften in Ungarn ein bisschen Wettkampfluft schnuppern. „Man sitzt gedanklich irgendwie da mit auf der Bahn“, sagte Fischer am Wochenende in Szeged. „Es zuckt schon. Ich denke, das ist völlig normal. Es kommt schon ein bisschen Wettkampfgefühl auf.“

In einem Beitrag für die „Welt am Sonntag“ berichtete sie über die Reaktionen auf ihr Vorhaben. „Die meisten sind ein Mix aus zurückhaltender Bewunderung und Ungläubigkeit. Aus einigen Blicken kann ich Skepsis ablesen. Egal, was der Einzelne auch denkt, Glück gewünscht hat mir für mein Vorhaben jeder“, schrieb Fischer, die wie bei ihrer letzten WM 2005 auf eine Neuauflage des Familienbootes hofft.

„Ich würde so gern mit meiner Nichte Fanny noch einmal Zweier fahren. Momentan pausiert sie aus Motivationsmangel. Vor drei Jahren in Peking gewann sie Olympia-Gold im Vierer. Gemeinsam könnten wir es packen.“ Derzeit versucht Birgit Fischer, „jeden Tag ein paar Kilometer ordentlich zu fahren, um meinen Körper langsam wieder daran zu gewöhnen, dass Belastung auf ihn zukommt. Das fühlt sich fantastisch an“.

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