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Grand Prix: Volleyball-Frauen verlieren erneut

Grand Prix: Volleyball-Frauen verlieren erneut

Die deutschen Volleyball-Frauen haben im World Grand Prix trotz einer 2:0-Satzführung die fünfte Niederlage kassiert und damit kaum noch Chancen auf die Finalrunde.

Das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti verlor am Samstag in Kanton/China gegen den Olympia-Dritten China mit 2:3 (25:14, 25:22, 23:25, 21:25, 16:18). Am Sonntag soll gegen Außenseiter Peru der erste Sieg her.

„Wir können einfach nicht gewinnen. Wir brauchen zu viele Möglichkeiten“, sagte ein frustrierter Bundestrainer, dessen Team immerhin den ersten Punkt einfuhr. „Wir hätten das Match mit 3:0 gewinnen müssen, haben den dritten Satz leichtfertig vergeben und danach zu viele leichte Fehler in Aufgabe und Angriff gemacht.“

Nach einer Aufholjagd im fünften und entscheidenden Satz von 11:14 auf 16:15 hatte Deutschland zwei Matchbälle, konnte sie aber vor über 10 00 Zuschauern im vollbesetzten Straits Sports Center nicht nutzen. Beste deutsche Scorerinnen waren Margareta Kozuch mit 27 Punkten sowie Christiane Fürst und Heike Beier mit je 16. Bei den Chinesinnen überragten die 1,96 Meter große Yunli Xu mit 22 und Ruoqi Hui mit 19 Punkten.

Vor zwei Monaten hatte die Guidetti-Truppe beim internationalen Turnier in Montreux gegen die junge chinesische Mannschaft, die sich nach dem dritten Platz bei den Olympischen Spielen in Peking im Umbruch befindet, ebenfalls mit 2:3 verloren.

„Heute war es eigentlich Zeit, zu gewinnen. Das ist uns leider nicht gelungen. Wir haben viele Chancen nicht genutzt, und China wurde immer besser“, sagte Nationalspielerin Corina Ssuschke-Voigt.