Hacker startet nach Operation doch bei Ruder-WM

Hacker startet nach Operation doch bei Ruder-WM

Der ehemalige Einer-Weltmeister Marcel Hacker kann doch bei den Weltmeisterschaften vom 28. August bis 4. September in Bled (Slowenien) starten. Mitte Juli musste sich der 34 Jahre alte Welt-Titelträger von Sevilla 2002 einer Rückenoperation unterziehen.

Die letzten Trainingseindrücke seien gut, die Genesung des Frankfurters sei abgeschlossen, teilte der Deutsche Ruderverband (DRV) mit. Insgesamt schickt der DRV 23 Bootsklassen nach Bled. Alle 14 olympischen Bootsklassen wurden nominiert.

Die besten Gold-Aussichten in Bled hat der Deutschland-Achter, der das Medaillenrennen als Titelverteidiger aufnimmt. Neuer Schlagmann ist Kristof Wilke (Radolfzell). Auch Eric Johannesen (Hamburg) und Andreas Kuffner (Berlin) gehören neu zum DRV-Paradeboot. Die DRV-Mannschaft trainiert derzeit in Ratzeburg und wird von hier aus direkt zur WM reisen. Nach 27 Siegen in Serie gilt der Achter beim Weltchampionat als hoher Favorit.

Bei der WM in Slowenien geht es nicht nur um Medaillen, sondern auch um Quotenplätze für die Olympischen Spiele. „Trotz ungünstiger Wetterbedingungen laufen die letzten Vorbereitung auf vollen Touren und wir sind positiv gestimmt, was die gezeigten Leistungen in der bisherigen Vorbereitung unserer Mannschaften angeht“, sagte Cheftrainer Hartmut Buschbacher.

Im Frauen-Einer schickt der DRV die Olympia-Zweite Annekatrin Thiele (Leipzig) in das WM-Rennen. Der Frauen-Doppelvierer mit Britta Oppelt (Berlin), Stephanie Schiller (Potsdam), Tina Manker (Berlin) und Julia Richter (Berlin) ist nach dem Gewinn des Gesamt-Weltcups 2011 favorisiert. Der Männer-Doppelvierer gehört nach dem Weltcup-Gesamtsieg ebenfalls zu den Medaillenkandidaten.

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