Hamburg und Berlin sind Hallenhockey-Meister

Hamburg und Berlin sind Hallenhockey-Meister

Die Herren vom Club an der Alster Hamburg und die Damen des Berliner HC sind deutsche Hallenhockey-Meister.

Die Alster-Spieler setzten sich bei der 50. Endrunde in Duisburg in einem an Spannung kaum zu überbietenden Endspiel im Siebenmeterschießen 7:6 gegen den Hamburger Rivalen Uhlenhorster HC durch und gewannen das Championat zum zweiten Mal. Nach Verlängerung stand es 8:8 (7:7, 3:3). Großer Pechvogel war Patrick Breitenstein, der als einziger Akteur einen Siebenmeter verschoss. Zuvor hatten die BHC-Damen ebenfalls in einem Stadtderby gegen die TuS Lichterfelde nach Verlängerung mit 5:3 (3:3, 1:2) die Oberhand behalten.

Im packenden Endspiel verlief die Partie bei ständig wechselnden Führungen vor 2500 begeisterten Zuschauern ausgeglichen. Fürste (4) beim UHC und Alsters Fröschle (4) waren die besten Final-Schützen. Breitenstein jagte seinen zweiten Siebenmeter ans Lattenkreuz.

Bei den Damen holte der BHC das Hallen-Championat nach 1992, 1995, 1996 und 2000 schon zum fünften Mal. Anke Brockmann und Natascha Keller erzielten in der Verlängerung die beiden entscheidenden Tore gegen den Stadtrivalen TuS Lichterfelde, der sich im Viertelfinale erst in einem Wiederholungsspiel gegen den HTHC Hamburg durchsetzen konnte. Titelverteidiger TSV Mannheim hatte die Endrunde verpasst.

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