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Hausding/Feck siegen vom Drei-Meter-Brett

Hausding/Feck siegen vom Drei-Meter-Brett

Fünf Wettkämpfe, fünfmal auf das Podest: Deutschlands Wasserspringer bringen sich beim Heim-Grand-Prix in Rostock für die deutschen Meisterschaften und die WM-Qualifikation weiter in Form.

Nach einem dritten und einem zweiten Rang sorgten Patrick Hausding und Stephan Feck im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett für den ersten Sieg. Mit Sascha Klein erreichte Hausding dann noch den dritten Rang beim Synchronspringen vom Turm.

„Wir haben in jeder Disziplin eine Medaille geholt, das ist erstmal eine gute Ausgangsposition“, sagte Bundestrainer Lutz Buschkow. Nach den deutschen Meisterschaften in Halle/Saale und der Vergabe der WM-Tickets wird dann weiter an der Form für die Weltmeisterschaften vom 16. bis 31. Juli in Shanghai gearbeitet.

Bei der WM in China wird den Gastgebern kein Fehler wie in der Neptun-Schwimmhalle passieren. Weil sie nur Sprünge aus vier statt aus fünf Sprunggruppen beim Synchronschwimmen vom Turm zeigten, wurden Chen Aisen und Yang Jian disqualifiziert und die EM-Dritten Victor Minibajew/Ilja Sacharow (Russland) rückten nach dem Protest aus ihrem Lager auf Platz eins vor. Hausding/Klein wurden noch Dritte, aber glücklich waren sie nicht. „Das war kein guter Wettkampf von uns“, meinte Hausding.

Den bot Hausding dagegen bei seinem Sieg vom Drei-Meter-Brett mit Feck. „Wir haben einen stabilen Wettkampf gezeigt“, sagte der sechsmalige Europameister. Das zweite deutsche Duo mit Pavlo Rozenberg, am Vortag noch Zweiter in der Einzelkonkurrenz vom Drei-Meter-Brett, und Klein landete auf dem vierten Rang.

Grund zur Freude gab es für Nora Subschinski: Nach ihrem dritten Platz aus zehn Metern Höhe erreichte die Berlinerin den selben Rang auch aus drei Metern. „Das war die beste Brettplatzierung, die ich jemals hatte in der Karriere“, sagte die 22-Jährige über das Einzelabschneiden. Auch Fachspartenleiter Walter Alt freute sich über die Leistung: „Sie wurde nicht Dritte, weil die Konkurrenz schwach war, sondern weil sie stark war.“