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Judo-Olympiasieger Bischof siegt in Düsseldorf

Judo-Olympiasieger Bischof siegt in Düsseldorf

Judo-Olympiasieger Ole Bischof hat beim Grand Prix in Düsseldorf einen weiteren Sieg gefeiert. Damit löste er endgültig das Ticket für die Olympischen Spiele in London.

Der 32 Jahre alte Wahl-Kölner besiegte im Finale der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm den Franzosen Alain Schmitt. Für den zweiten deutschen Erfolg sorgte Andreas Tölzer. Der Vizeweltmeister aus Köln gewann nach 2011 zum zweiten Mal am Rhein in der Klasse über 100 Kilogramm. „Mit zwei Siegen können wir prima leben. Wir hoffen, den Schwung mit nach London zu nehmen“, sagte Peter Frese, Präsident des Deutschen Judo-Verbandes (DJB).

Zwei Wochen zuvor hatte Ole Bischof schon den Grand Slam in Paris gewonnen. „Es ging noch einmal um alles. Ich fühle mich befreit“, sagte er. Sein deutscher Konkurrent um den Olympia-Start, Sven Maresch (Berlin), schied im ersten Vorkampf aus.

Insgesamt konnten sich bisher zehn Athleten des Deutschen Judo-Bundes (DJB) die Olympia-Teilnahme sichern. Dazu zählt auch die Leipzigerin Heide Wollert. Sie wurde in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm Dritte. Im Halbfinale unterlag sie der WM-Dritten Kayla Harrison (USA).

Tobias Englmaier aus München schaffte ebenfalls mit einem dritten Platz die London-Teilnahme. Englmaier musste sich in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm in der Runde der letzten Vier dem Südkoreaner Jin-Min Jang geschlagen geben. Überzeugend schlug sich Claudia Malzahn (Halle/Saale), die in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm den dritten Rang erreichte und auch in London dabei ist.

Hoffnungen auf einen Olympia-Start dürfen noch Christophe Lambert in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm und Romy Tarangul (bis 52 Kilogramm) haben. Letzte Qualifikations-Möglichkeiten bestehen für sie bei den Weltcups am kommenden Wochenende in Prag (Männer) und Warschau (Frauen) sowie bei den Europameisterschaften Ende April im russischen Tscheljabinsk.