Kaymer patzt in Sun City - McIlroy siegt in China

Kaymer patzt in Sun City - McIlroy siegt in China

Das Rennen um Platz eins in Europas Golf-Geldrangliste spitzt sich zu: Vor dem Finale in Dubai verdrängte der nordirische US-Open-Champion Rory McIlroy durch seinen Sieg in Hongkong Deutschlands Golfstar Martin Kaymer im Geld-Ranking vom zweiten auf den dritten Platz.

Zudem verpatzte Kaymer bei der Challenge in Sun City/Südafrika die Generalprobe für das Saisonfinale und wurde nur Achter - das Turnier hatte keinen Einfluss auf die Geldrangliste.

McIlroy kletterte bei der parallel gespielten Hongkong Open dank der Siegprämie von 341 724 Euro im Europa-Ranking hinter dem Weltranglisten-Ersten Luke Donald (England/3,856 Millionen) auf Platz zwei (3,067 Millionen Euro). Kaymer rutschte mit 2,830 Millionen Euro auf Rang drei. McIlroy gewann das Turnier mit 268 Schlägen (64+69+70+65) vor dem Franzosen Grégory Havret (270-70+69+66+65) und dem Schweden Peter Hanson (271-68+68+65+70).

In Südafrika landete Kaymer mit einer schwachen 76er Runde nach 284 Schlägen (70+68+70+76) bei dem Einladungsturnier auf dem achten Rang hinter Sieger Lee Westwood (273-68+70+62+73). Der Brite erhielt einen Scheck über 1,25 Millionen Dollar, während Kaymer sich mit 290 000 Dollar trösten musste.

Kaymer hatte nach einem Doppel-Bogey und fünf Bogeys auf seiner drittschlechtesten Runde des Jahres gegen Westwood keine Chance. Der Engländer hatte mit seiner 62 am Samstag die Basis für den Titelgewinn gelegt. Dagegen verlor Kaymer vier Wochen nach seinem zehnten Turniersieg in Shanghai im Spielerparadies am Kap in der vierten Runde die Orientierung.

Aber erst beim Finale im „Race to Dubai“ von Donnerstag an in dem Emirat am Persischen Golf kommt es zum alles entscheidenden Duell bei der Dubai World Championship. Kaymer ist als bester Golfprofi Europas von 2010 Titelverteidiger und hat wie seine ärgsten Konkurrenten die Chance, dort mit einem Sieg wieder das Ranking zu gewinnen.

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