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Der Endspurt bringt die Medaille

Der Endspurt bringt die Medaille

Maximilian Henrich hat seine Chance genutzt: Der 14-Jährige von der TG Konz sicherte sich bei den deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften in Hannover die Bronzemedaille.

Hannover. (teu) Bestleistungen in der Hälfte der acht Disziplinen, (viel) besser hätte es für Maximilian Henrich kaum laufen können. Obwohl seine ärgsten Konkurrenten um die Bronzemedaille, der Bayer Ruben Mayer (LAZ Inn) und der Hesse Dennis Hütterer (Darmstadt), Henrich nach dem Stabhochsprung auf den fünften Platz verwiesen, setzte sich der Nachwuchsleichtathlet von der TG Konz im Endspurt doch noch durch.

Trotz Bestleistung von exakt drei Metern blieb der Stabhochsprung auch bei der DM Henrichs schwächste Disziplin. Doch obwohl er im Speerwurf mit 43,63 Metern bei weitem nicht an seinen persönlichen Rekord (47,42 Meter) herankam, reichte das, um sich wieder auf den Bronzeplatz zu setzen. Der abschließende 1000-Meter-Lauf war entscheidend: 18 Punkte vor Mayer lag Henrich. Mit neuer Bestzeit von 3:01,48 Minuten sicherte sich der in Reinsfeld bei Hermeskeil wohnende Nachwuchssportler mit Achtkampf-Bestleistung von 4438 Punkten seine erste nationale Medaille vor Mayer (4406). Den Zweikampf um Gold entschied Christian Reichle (Sigmaringen/4619) vor Tim Jaeger (Leverkusen/4594) für sich.

Außer im Stabhochsprung und über 1000 Meter erzielte Henrich über 80 Meter Hürden in 12,62 Sekunden und im Weitsprung mit 5,66 Metern Bestleistungen. Im Hochsprung egalisierte er mit 1,72 Metern seinen "Hausrekord". Im Kugelstoßen (vier Kilogramm) erzielte er 12,16 Meter und mit dem Ein-Kilo-Diskus 32,99 Meter.

Nicht so gut lief es für Christian Justen. Der 15-Jährige vom SFG Bernkastel-Kues belegte im Blockfünfkampf Wurf nur den 19. Platz und verfehlte seine Bestleistung (2894 Punkte) mit 2798 Punkten um fast 100 Zähler.

Einen Grund, weshalb sein Schützling über 100 Meter (12,40 Sekunden), 80 Meter Hürden (12,24 Sekunden), im Weitsprung (5,36 Meter), Kugelstoßen (13,25 Meter) und Diskuswurf (36,19 Meter) nicht an seine Bestleistungen herankam, sieht Trainer Wolfgang Baum darin, dass Justen zum Monatsbeginn eine Ausbildung als KFZ-Mechatroniker begonnen hat. Die Umstellung im Tagesablauf müsse er erst verkraften.