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Grundschüler feiern Kreissportfest

Grundschüler feiern Kreissportfest

Hochbetrieb im Konzer Stadion: Fast 400 Mädchen und Jungen aus den Grundschulen des Landkreises Trier-Saarburg wetteifern bei ihrem großen Sportfest miteinander.

Konz. Wozu braucht man die südafrikanischen Vuvuzelas, wenn im Konzer Stadion knapp 400 Grundschüler aus dem Kreis Trier-Saarburg für Stimmung sorgen? Spätestens beim Schlusswettbewerb, dem Pendelstaffellauf über 8 mal 50 Meter, herrschte eine Stimmung wie in den Stadien bei der Fußball-WM. Laute Anfeuerungsrufe und der Wille der Schüler, das Letzte aus sich herauszuholen, waren die Merkmale dieses großen Sportfestes, das dank des prima Wetters und der guten Organisation des Kreisjugendamtes ein voller Erfolg war.

Neben den Schülern waren auch viele Lehrer und Eltern mit dabei. Wie zum Beispiel Wolfgang Reichert aus Kell: "Ich habe mir extra einen Tag freigenommen, um meinen Sohn Nick anzufeuern."

Elternvertreter der Grundschule Welschbillig applaudierten heftig, als die achtjährige Schülerin Janina Agostini mit 3,22 Metern eine persönliche Bestleistung im Weitsprung erzielte. Und die Schulleiter Franz-Jürgen Mertens (Nittel) und Anke Geisen (Kenn) sorgten wie ihre Kollegen der anderen 32 Grundschulen im Kreis Trier-Saarburg nicht nur dafür, dass ihre Schüler rechtzeitig zu den jeweiligen Wettbewerben antraten. Sie kümmerten sich auch darum, dass die jungen Sportler verpflegt wurden und in den zwangsweise auftretenden Wettkampfpausen sich nicht versehentlich Wunden und Verletzungen zufügten. Daher hielt sich die Arbeit für Jens Kirschner und Luca Wüstefeld vom Deutschen Roten Kreuz in Grenzen. "Schürfwunden, mal eine aufgeplatzte Lippe - das sind die häufigsten Gründe, weshalb wir aktiv werden müssen", sagt Kirschner.

Ausgewählt wurden die Sportfestteilnehmer durch Wettkämpfe an ihren jeweiligen Schulen. "Von jeder Schule dürfen vier Jungen und vier Mädchen für den Dreikampf "50-Meter-Sprint, Weitwurf und Weitsprung" nominiert werden", erläutert Sportlehrerin Nadine Nikodemus von der Grundschule Mehring die Bedingungen. Sie hatte allerdings 13 Schüler dabei. "Dann können bei der Pendelstaffel noch andere Schüler mitmachen", erklärte die Pädagogin.

Bei den Wettkämpfern im Alter von acht bis elf Jahren spiele Doping keine Rolle, grinste Anke Geilen von der Grundschule Kenn: "Wir haben zur Motivation Gummibärchen, Bananen und Traubenzucker dabei." Zusätzliche "Stimmungsförderer" waren bei der natürlichen Begeisterung der jungen Sportler aber auch absolut überflüssig. Dafür sorgte auch das Kreisjugendamt mit seiner perfekten Organisation, die erstmalig von Jens Müller vom Referat Jungendpflege und Sport verantwortet wurde.



Die Ergebnisse des Kreissportfestes wird der TV morgen veröffentlichen.