1. Sport
  2. Sportmix
  3. Leichtathletik

Marathon im Hochwald für Genießer

Marathon im Hochwald für Genießer

Nicht für Bestzeitenjäger, sondern für Genießer haben die Organisatoren von Spiridon Hochwald ihren ersten Marathon geplant. Am 25. September geht es mit Start und Ziel in Schillingen außer über zehn und 21,1 auch über 42,195 Kilometer.

"Die Strecke soll schon exakt vermessen sein", sagt Hans-Peter Roden von Spiridon Hochwald. Beim ersten Hochwald-Marathon am 25. September wird wohl niemand Bestzeit laufen. Dafür ist die Strecke von Schillingen und entlang der bewaldeten Hänge des Rösterkopfs einfach zu bergig. Dass die Strecke zu kurz ist, wollen sich die Lauf-Organisatoren von Spiridon Hochwald aber auch nicht nachsagen lassen. Deshalb hat DLV-Vermesser Karl-Josef Roth aus Konz den Parcours akribisch ausgemessen.

Die Strecke basiert auf dem Halbmarathon (21,1 Kilometer), der bereits zum dritten Mal ausgetragen wird. Die Pendelstrecke zwischen Start und Ziel in Schillingen und dem Stausee Kell wird jedoch bei der zweiten Runde ausgespart. Die fehlenden Kilometer kommen durch eine Zusatzschleife nordöstlich von Kell zusammen. Dies sei auch einer der schönsten Abschnitte, sagt Roden. Zu großen Teilen laufe man über Pfade, unter anderem des Saar-Hunsrück-Steigs. In der Nähe des Waldweihers trifft die Marathon- wieder auf die Halbmarathonstrecke.

Vom Schwierigkeitsgrad her stuft der erfahrene Ultramarathonläufer den Hochwald- zwischen Eifel- und Monschau-Marathon ein. Riesige Teilnehmerfelder könne man nicht erwarten, dank der Landschaft und des Streckenprofils mit 738 Steigungsmetern habe der Lauf aber das Potenzial zu einer Kultveranstaltung für Lauf-Genießer.

Weitere Informationen: www.spiridon-hochwald.de