Hochsprung-Ass aus Salmtal Trotz Norm (noch) kein EM-Ticket

Mannheim/Pfungstadt · Hochspringerin Anna-Sophie Schmitt steigert sich auf 1,84 Meter. Warum die 19-Jährige aus Salmtal-Dörbach dennoch um ihr Ticket zur Junioren-Europameisterschaft kämpfen muss.

Hochspringerin Anna-Sophie Schmitt hat die U20-EM-Norm erfüllt und kämpft nun um einen von drei deutschen Startplätzen.

Hochspringerin Anna-Sophie Schmitt hat die U20-EM-Norm erfüllt und kämpft nun um einen von drei deutschen Startplätzen.

Foto: privat

Die Junioren-Europameisterschaft rückt für Anna-Sophie Schmitt näher. Bei der DLV-Juniorengala in Mannheim, die zusammen mit den Deutschen Jugendmeisterschaften der wichtigste Qualifikationswettkampf für internationale Nachwuchs-Titelkämpfe ist, steigerte die 19 Jahre alte Hochspringerin aus Salmtal-Dörbach, die für den SV GO! Saar 05 startet, ihren persönlichen Rekord auf 1,84 Meter.

„Ich bin super happy mit der neuen Bestleistung. Das ist ja auch Perpektivkader-Norm“, freute sich die Schülerin des Gymnasiums am Rotenbühl in Saarbrücken, einer Eliteschule des Sports, auch darüber, schon frühzeitig ihre weitere Kaderzugehörigkeit für 2024 abgesichert zu haben. Der Perspektivkader ist der zweithöchste nach dem Olympiakader. Wermutstropfen bei der Juniorengala war nur, dass Schmitt zwei Versuche über 1,84 Meter benötigte. Das kostete sie den Sieg, den Meike Haiduk mit der gleichen Höhe einfuhr. Die Leichtathletin von der LG Neumünster ist damit sicher bei den Junioren-Europameisterschaften vom 7. bis 10. August in Jerusalem dabei. Schmitt muss um ihre Fahrkarte noch bei der Jugend-DM kämpfen. Sie nimmt es gelassen: „In Rostock werden ja noch zwei Tickets für die EM vergeben.“ Schmitts nächster Wettkampf sind aber erst einmal die „großen“ Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer.

Am 8. und 9. Juli in Kassel wird auch Sandra Teller ihr DM-Debüt bei den Erwachsenen geben. Die 25-Jährige vom PST Trier bestätigte beim internationalen Meeting in Pfungstadt über 1500 Meter mit ihrer ersten Zeit unter 4:30 Minuten (4:29,94) ihre gute Form. Für nationale Titelkämpfe reicht es bei Yannik Erz (noch) nicht. Der 27-Jährige von der LG Bernkastel-Wittlich debütierte in Pfungstadt über 1500 Meter aber mit flotten 3:58,24 Minuten nur zwei Sekunden hinter 800-Meter-Rheinlandrekordler Seb Anthony (Silvesterlauf Trier/3:56,02). Über zwei Stadionrunden blieb Philipp Nitsch (PST) in 1:56,42 Minuten nur wenige Hundertstelsekunden über seinem persönlichen Rekord.

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