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Ein bisschen wie Dinner for One

Der Morbacher Georg Berlandy sicherte sich im Opel Kadett C GT/e zum zwölften Mal den Gesamterfolg bei der „R-K-A“. TV-Foto: Jürgen C. Braun
Der Morbacher Georg Berlandy sicherte sich im Opel Kadett C GT/e zum zwölften Mal den Gesamterfolg bei der „R-K-A“. TV-Foto: Jürgen C. Braun FOTO: Stefan Eckhardt (g_sport
Nürburgring. Das Konzer Duo Freichels/ Bauschert fuhr zum 14. Mal die Rallye Köln-Ahrweiler. Sie schwärmten von einer "unvergleichlichen Atmosphäre". Jürgen C. Braun

Nürburgring Die Jubiläums-Auflage der Rallye Köln - Ahrweiler, (R-K-A) die seit 40 Jahren historische und aktuelle Fahrzeuge Mitte November im Ahrtal und rund um den Nürburgring miteinander vereint, erinnerte in diesem Jahr fast ein wenig an "Dinner for One." Und erneut standen die Piloten aus der Region beim letzten Wettbewerb des Jahres im Mittelpunkt.
Beim Blick in die Ergebnislisten kam schon am "Elften im Elften", also einem eher karnevalistischen Datum, frühes Silvester-Feeling auf. Frei nach der immer am letzten Tag des Jahres auf allen Fernsehkanälen gestellten Frage: "Same procedure as last Year?" Worauf dann unweigerlich die Antwort folgt: "Same procedure as every Year, James."
Nun, es war nicht Butler James, der die jährliche Prozedur bei der 40. Young- und Oldtimer-Auslese anführte, sondern der Deutsche Rallyemeister des Jahres 2013. KFZ-Meister Georg Berlandy aus dem Hunsrück war mit seinem Opel Kadett C GT/E erneut das Maß aller Dinge im Feld der 65 Starter und der vielen historischen Vorwagen. Zum zwölften Male sicherte er sich mit Co-Pilotin Ulrike Schmitt den Gesamtsieg beim Saison-Kehraus.
Nach genau 1:26:40,5 Stunden hatte der Rekordsieger in den 13 Wertungsprüfungen am Freitag und Samstag im schwarz-gelben Opel Kadett C GT/E die Konkurrenz ein weiteres Mal souverän in Schach gehalten. Die ersten Schneeflocken, dichter Nebel, gefrorene Passagen mit schmierigen Ecken und ab und zu auch ein paar "trockene WP-Spaßkurven" wechselten einander ab. Da war von den "Quertreibern" Konzentration und Können gefragt. "Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr. Ich liebe einfach das unbeständige und herausfordernde Wetter um diese Jahreszeit und die anspruchsvollen rund um den Nürburgring", blickte Berlandy nach vollbrachtem Dutzend an Gesamtsiegen schon wieder voraus. Der Motorsportclub Konz hatte die Paarung Eric Freichels/ Arno Bauschert im Peugeot 206 GTi. in die Jahresabschluss-Rallye geschickt. Für die beiden ist die "R-K-A" quasi ein Ritual: "Wir sind die Rallye jetzt zum 14. Mal miteinander gefahren und sie hat in jedem Jahr wieder ihren eigenen Reiz. Zwar haben wir bei der Reifenwahl etwas danebengelegen, aber wir hatten Spaß und das Auto ist heil geblieben", konstatierte Freichels nach Rang 28 Im Gesamtklassement.
Für die Trierer Paarung Christoph Schleimer und Alexander Rath war die stimmungsvolle Veranstaltung früher beendet als vorgesehen. Nach einem Defekt an ihrem Opel Astra Kit Car mussten die beiden bereits nach der dritten Wertungsprüfungen den Ausfall hinnehmen: "Das war sehr schade. Wir hatten uns sehr auf diese ganz spezielle Veranstaltung mit ihrem besonderen Flair gefreut."Extra: VORBEREITUNG AUF 2018 HAT BEGONNEN


(jüb) Für die heimischen Motorsportclubs, die bei der Organisation und Ausrichtung der R-K-A immer unschätzbare Dienste leisten, ist während des Winters aber keine Ruhe angesagt. Die Motorsportclubs aus Konz, Bitburg, Zerf, Wengerohr, Oberehe, Osann-Monzel haben bereits mit den Vorbereitungen begonnen. Saison-Einstand ist im kommenden Jahr die Zerfer Oster-Rallye am 31. März.