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Nürburgring: Ultimative Herausforderung in „Grüner Hölle“

Motorsport : Ultimative Herausforderung in „Grüner Hölle“

Motorsport: Gut eine Woche vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist ein regionaler Starter noch auf Cockpit-Suche.

Noch gut eine Woche ist  es bis zum Höhepunkt der Langstreckensaison in der Eifel, dem ADAC-Total-24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (24. bis 27. September. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wird es das mit Sicherheit ungewöhnlichste Rennen zweimal rund um die Uhr geben, das bislang jemals auf der Grandprix-Strecke und der Nordschleife stattgefunden hat.

Was das für die Fans, die sonst in hellen Scharen die Campingplätze rund um die Nordschleife belagert haben, bedeutet, steht noch nicht fest. Inzwischen hat der Veranstalter aber zumindest einmal die erste vorläufige Teilnehmerliste veröffentlicht.  Sie belegt, dass mit einer Ausnahme die Top-Piloten der Region – einer davon sogar mit veritablen Chancen, in den Kampf um den Gesamtsieg eingreifen können – sich wieder der ultimativen Herausforderung in der „Grünen Hölle“ stellen werden.

Pandemiebedingt ist das Starterfeld in diesem Jahr erheblich kleiner als sonst. Viele internationale Teilnehmer können ihren eigentlich fest eingeplanten Start aufgrund von Reisebeschränkungen nicht in die Tat umsetzen. Aber  auch eine Reihe von Privatiers musste auf den Start verzichten, weil die  Corona-Folgen in ihren Unternehmen und Betrieben kein Engagement im Motorsport mehr zulassen. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

Dennoch haben sich 103  Teilnehmer angemeldet. Das sind zwar erheblich weniger als sonst, allerdings sehen das die Organisatoren vom ADAC Nordrhein das in diesem Jahr eher mit Erleichterung als mit Besorgnis. Dadurch steht zumindest ausreichend Fläche im Fahrerlager und in den Boxen zur Verfügung. Bis auf Rudi Adams (Nohn), stehen die Toppiloten der Region in der vorläufigen Teilnehmerliste. „Ich habe noch kein Auto für das 24h-Rennen, ich hoffe noch, kurzfristig einen Platz zu finden“, sagte der Routinier, der in der Langstreckenserie gemeinsam mit Arno Klasen (Karlshausen) für die „equipe vitesse“  einen Audi R8 LMS pilotiert.  Mittlerweile steht auch fest,  welche Teams ins Einzelzeitfahren  des Top-Qualifyings am Freitag, 25. September, (ab 17.50 Uhr) einziehen: 14 Fahrzeuge haben sich bereits in den fünf Läufen der Nordschleifen-Langstrecken-Serie (NLS) durch ihre Rennergebnisse direkt für das finale Stechen um die Pole-Position beim TQ2 qualifiziert. Darunter ist auch der Bitburger Thomas Mutsch im Team der Scuderia Glickenhaus mit SCG 004C.

Die (vorläufigen) Teilnehmer aus der Region:

#62 Arno Klasen (Karlshausen), Porsche 991 GT3 Cup, #86 Alexander Köppen (Bitburg), Porsche 718 Cayman GTS, #331 Philipp Leisen (Irrel), BMW 330 iG20, #704 Thomas Mutsch (Bitburg) SCG 004C, #718 Klaus Müller (Trier) Porsche Cayman 718 GTS, #830 Manuel Lauck (Saarburg) Hyundai Veloster TCR, Hyundai i30 N