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24-Stunden-Rennen: Eifeler in Dubai auf dem Podest

Kelberg/Dubai. Rang zwei für das Kelberger Black-Falcon-Team beim 24-Stunden-Rennen in Dubai: Zwischen zwei Audi R8 LMS landete der Mercedes SLS AMG GT3 aus der Eifel auf dem Podest. Es war ein spektakulärer Auftakt der Langstrecken-Saison.

Kelberg/Dubai. Als Titelverteidiger war Black Falcon mit zwei Mercedes- und zwei Porsche-Cup-Fahrzeugen an den Golf angereist. Mit einem Podestplatz nach einem von zahlreichen Ausfällen gekennzeichneten Lauf kehrten die Langstrecken-Spezialisten aus der Nähe vom Nürburgring nach Hause.
Das Quintett Oliver Webb, Adam Christodoulou, Oliver Morley, Frankie Montecalvo und Lokalmatador Abdulaziz Al-Faisal musste nach 588 Runden auf dem Dubai Autodrome nur der belgischen Audi-Besatzung den Vortritt lassen.
Für die Crew aus der Eifel war der zweite Platz im alten SLS-Mercedes der versöhnliche Schlusspunkt eines dramatischen Rennwochenendes. Der erste Lauf der internationalen 24-Stunden-Serie stand von Anfang an unter keinem glücklichen Stern für die Eifeler. Bereits vor dem Rennwochenende war das eigentliche Einsatzfahrzeug von Black Falcon mit der Startnummer 16 im Training wegen eines technischen Defekts ausgebrannt. Fahrer Patrick Assenheimer saß im Auto. Er zog sich Verbrennungen zu und konnte im Rennen nicht mehr antreten.
Im Rennen waren dann einige Starter von Unwägbarkeiten gebeutelt. Unter anderem erwischte es den Nordschleifen-Spezialisten Franz Konrad, der in einem neuen Lamborghini, der 45 Minuten vor Rennende auf Rang drei liegend wegen eines technischen Defektes ausfiel. jüb