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Amateure auf Augenhöhe mit den Profis

Amateure auf Augenhöhe mit den Profis

FuPa bietet den regionalen Fußballclubs vielfältige Möglichkeiten - Ab März Neuerung im Spielkreis Mosel.

Fürstenstein/Trier Hoch über der 3500-Einwohner-Gemeinde Fürstenstein im Bayerischen Wald thront die Burg, welche dem Ort seinen Namen verliehen hat. Einer alten Sage zufolge erbauten zwei Riesen im Wettstreit Fürstenstein und die benachbarte Englburg. In der Realität beherbergt das Dorf rund 20 Kilometer nördlich der Dreiflüssestadt Passau zumindest (noch) einen Riesen: Hier startete Michael Wagner vor gut zehn Jahren eine Erfolgsgeschichte, die heute (fast) den gesamten Amateurfußball Deutschlands mit rund 21 000 Vereinen umspannt.
Ganz am Anfang war Wagners Jugendzimmer die FuPa-Schaltzentrale. Der damals 16-Jährige hatte die Idee, lokale Fußballmeldungen der Clubs aus dem Raum Passau zu sammeln und sie redaktionell weiterzuentwickeln. Deshalb rief der Computerfreak die Website <%LINK auto="true" href="http://www.fussball-passau.de" text="www.fussball-passau.de" class="more"%> (kurz: FuPa) ins Leben. Die Klickzahlen steigerten sich rasant. Das Amateurfußballportal wurde deutschlandweit populär. Für den durchschlagenden Erfolg erhielt Wagner im Jahre 2010 sogar den Grimme Online Award. Und es geht weiter aufwärts: Zwischen der Saison 2013/14 und 15/16 sind die "Visits" (Anzahl der Besuche von unterschiedlichen Geräten) insgesamt von 48 Millionen auf 110 Millionen hochgeschnellt. Die Anzahl der Page Impressions (Anzahl der Abrufe einer einzelnen Webseite) steigerte sich im gleichen Zeitraum von 419 Millionen auf 822 Millionen.
Mittlerweile operiert FuPa nicht mehr aus dem Hause Wagner heraus, dem Standort Fürstenstein ist man treu geblieben: Die rund 20 Mitarbeiter, die Technisches, das Partnermanagement, die Redaktion, die Verwaltung, die Vermarktung oder den FuPa-Shop betreuen, verteilen sich auf mehrere Büroräume eines Komplexes im Industriegebiet in der Peigertinger Straße.
Geblieben ist aber die Philosophie, wie Wagner betont: "FuPa ist weiterhin ein Mitmachportal. Das heißt: Vor allem die Nutzer versorgen die Seite mit exklusiven Inhalten. Wenn man angemeldeter Vereinsverwalter ist, kann man Spiele tickern, Ergebnisse eintragen, Spielberichte schreiben und auch Fotos hochladen." Zudem können die Clubs Widgets mit FuPa-Daten auf der eigenen Homepage einbinden. Mit Fupa.TV kann man zudem die wichtigsten Spielszenen seiner Partie Revue passieren lassen und analysieren - quasi in Echtzeit. Das FuPa-Team ist mit Digital-Kameras vor Ort. Außerdem können Vereine diese erwerben. Inzwischen gibt es zahlreiche Kooperationen mit Tageszeitungen, die das Potenzial von FuPa und die Möglichkeit, eng mit den Vereinen in Kontakt zu kommen und Informationen auszutauschen, erkannt haben. Der Trierische Volksfreund arbeitet seit 2013 mit FuPa zusammen.
Die meisten Vereine im Verbreitungsgebiet in der Eifel, im Hunsrück, an Mosel und Saar haben auch die Möglichkeit, nicht nur online, sondern auch selbst Inhalte in die Tageszeitung zu transportieren: Neben Ergebnissen und Torschützen sollten dazu sonntags bis spätestens 18 Uhr auch die Aufstellungen und weitere Spieldaten (zum Beispiel der Name des Schiedsrichters, die Zuschauerzahl und Platzverweise) auf <%LINK auto="true" href="http://www.fupa.net" text="www.fupa.net" class="more"%> hochgeladen werden.
Dieses Modell wird bereits in den Trier-Saarburger und Eifeler Kreisligen praktiziert, mit dem Ende der Winterpause - am kommenden Wochenende stehen dort die ersten kompletten Spieltage in diesem Jahr auf dem Programm - folgt nun auch der Spielkreis Mosel. Deshalb entfallen auch die telefonischen Ergebnisabfragen durch unsere Mitarbeiter.
"Wir behandeln Amateure wie Profis", stellt FuPa-Gründer Wagner angesichts der professionellen Darstellungsmöglichkeiten mit und durch FuPa klar. Und er weiß, wo bei den kleinen Amateurvereinen der Schuh drückt. Schließlich ist er selbst nach wie vor Aktiver des A-Ligisten SV Fürstenstein: "Wir alle bei FuPa sind in unseren Heimatvereinen - oft sogar als Funktionäre - aktiv. Hier bekommen wir die Probleme eines Clubs hautnah mit und wissen, was gewünscht wird."
Die Internetplattform <%LINK auto="true" href="http://www.fupa.net" text="www.fupa.net" class="more"%> ständig auszubauen und weiterzuentwickeln, ist das ehrgeizige Ziel von Wagner und seinen Mitarbeitern. Der nächste Schritt steht bereits bevor. Was dann kommt, will der 27-Jährige noch nicht verraten, deutet aber an: "Ist ja klar, dass Fußball ein total mobiles Thema ist. Sprich: FuPa wird immer mehr auf mobilen Endgeräten genutzt. Hier müssen wir immer neue, immer bessere Lösungen finden."VEREINSVERWALTER UND FUPANER


Extra

Sowohl FuPaner als auch Vereinsverwalter sind registrierte Nutzer bei <%LINK auto="true" href="http://www.fupa" text="www.fupa" class="more"%> .net. Ein FuPaner kann sein Profil individualisieren und dabei verschiedene Dinge "fupanisieren", beispielsweise bestimmten Spielern oder Vereinen folgen, um so aktuell informiert zu werden. Als Vereinsverwalter wiederum werden diejenigen Nutzer bezeichnet, welche sich um Daten und Informationen rund um ihren Verein kümmern und diese pflegen. Es können auch mehrere Vereinsverwalter für ein und denselben Verein tätig sein, jedoch kann ein Vereinsverwalter nur einen Club verwalten. Beide Angebote sind übrigens unverändert kostenlos. Interesse, eines der größten Amateurfußballportale Deutschlands mitzugestalten? So funktioniert der Einstieg bei FuPa: <%LINK auto="true" href="http://www.fupa.net/berichte/uebersicht-tipps-fuer-vereinsverwalter-198341.html" text="www.fupa.net/berichte/uebersicht-tipps-fuer-vereinsverwalter-198341.html" class="more"%>