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American Football: Die Wolverines sind zurück

American Football: Die Wolverines sind zurück

Die Gründung eines zweiten American Football-Clubs, der Wolverines, erfolgte im Jahr 2008 mit viel Getöse. Denn es war die Abspaltung großer Teile der damaligen Spieler und auch Coaches von den PST Trier Stampers.

Umso leiser erfolgte der Abgang vor einem Jahr. Wie es jetzt scheint, war es ein Abschied auf Zeit, denn die Wolverines, die unter dem Dach des FSV Trier-Tarforst firmieren, wollen noch einmal angreifen.
"Wir sind zu blauäugig an das Projekt Wolverines herangegangen", sagt Jürgen van der Heyde, der Coach der Wolverines, der zwei Jahre nach dem Start und der "Flucht" des Trainers Georg Hamelmann feststellen musste, dass der Strom in die andere Richtung lief. Immer mehr Spieler kehrten den Wolverines den Rücken. Es waren so viele, dass man keine Mannschaften mehr stellen konnte. Dass in Tarforst gute Arbeit geleistet wurde, zeigt schon allein, dass mit Stefan Braun (Offense-Line) ein Spieler den Sprung in die Bundesliga schaffte und mit Fabrice Labako (Runningback) erstmals ein Trierer zum Sichtungstraining der Nationalmannschaft eingeladen wurde. Jetzt soll unter der Vorsitzenden Susanne Braun ein neuer Anlauf gestartet werden. Die ersten Schritte sind bereits getan. "Jetzt stehen die nächsten Herausforderungen an", sagt von der Heyde. Zunächst soll eine Nachwuchsmannschaft geformt werden, danach gilt gleiches bei den Erwachsenen zu stämmen. wir